Am 25. Februar 2026 fand am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Tagung zur Vernetzung der Lernorte im Praxissemester statt. Das Thema der Tagung lautete „Digital Making Places phasen- und fächerübergreifend erkunden“. Digitale Making Places fördern phasenübergreifend handlungsorientiertes Lernen, indem Lernende theoretisches Wissen praktisch anwenden, Probleme kreativ lösen und dabei digitale Technologien einsetzen. Sie stärken Medien- und Technikkompetenz, Kollaboration, Selbstständigkeit und Innovationsdenken – zentrale Kompetenzen für Studium, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Tagung wurde gemeinsam von den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Duisburg, Essen, Kleve, Krefeld und Oberhausen sowie dem Zentrum für Lehrkräftebildung (ZLB) der UDE organisiert. Die Teilnehmenden aus allen am Praxissemester beteiligten Institutionen – Universität, ZfsL und Schule – nutzten die Gelegenheit, vertiefte Einblicke in die verschiedenen Aspekte von Digital Making Places zu erhalten und darüber in den Austausch zu kommen.
Zwei Workshop-Phasen und Keynote
Die Tagung begann mit zwei intensiven Workshop-Phasen, in denen die Teilnehmenden sich z. B. über Videografie, Einsatz von VR-Brillen oder die Nutzung von H5P informieren konnten. Diskutiert wurde dabei immer auch die konkrete Einbindung der Elemente in den Unterricht im Fokus.
Nach der Mittagspause hielt Dr. Sandra Schön von der TU Graz einen spannenden und interaktiv gestalteten Keynote-Vortrag zum Thema „Maker Education: Hintergrund, Konzepte und Beispiele“. Sie stellte verschiedene Tools wie das „Makey Makey Kit“ vor und band die Teilnehmenden in ihren Vortrag mit kleinen Aufgaben ein.
Ausklang mit World Café
Die Tagung endete mit einem World Café. Den Teilnehmenden wurde hier Raum für eine zwanglose, fachspezifische Vernetzung sowie für Reflexion und Austausch zum ausführlichen Input des Tages geboten.
Dr. Nicola Großebrahm, Leiterin des Ressorts Schulpraxis und Praktikumsbüro im ZLB, zog ein positives Fazit: „Ich freue mich, dass wir den Austausch der Institutionen mit der Tagung wieder belebt haben und auf ein breites Interesse gestoßen sind. Hieran werden wir in Zukunft wieder regelmäßig anknüpfen, um gemeinsam mit allen beteiligten Akteur*innen über die Begleitung unserer Studierenden im Praxissemester im Gespräch zu bleiben.“


