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Votingplattform2018-11-26T15:09:45+01:00

Insgesamt 2 Ideen und 45 Votes.

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Kommunikationstraining I (Interaktionen zwischen zwei Personen)

Seit dem 03. Mai 2018 im Voting.

Zu den elementaren, immer wiederkehrenden Grundhandlungsmustern des Lehrerdaseins gehört die Interaktion zwischen zwei Personen, wenn es um Beratung, Information, Konflikte oder sonstige Gesprächsanlässe im Schulalltag geht.
In dem Workshop wird zunächst das theoretische Modell der personenzentrierten Interaktion (PZI) von Carl Rogers vorgestellt. In diesem aus der Psychologie stammenden therapeutischen Modell werden die Elemente eines erfolgreichen Beratungsgesprächs vorgestellt und auf die Alltagstauglichkeit im Schulleben überprüft und übertragen. Dabei werden durch praktische Übungen die wichtigsten Grundelemente und Regeln einer gelungenen Kommunikation verdeutlicht, angewendet und trainiert, und zwar in Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und mit Eltern.
Am Ende des Workshops sollte jeder Teilnehmer/ jede Teilnehmerin davon überzeugt sein, dass gelungene Kommunikation die Voraussetzung ist für ein friedliches und entspanntes Miteinander nicht nur im Schulbereich.
Workshopdauer:

4 Stunden

Trainervorschlag: Dieter Schellhase, langjährige Tätigkeit im Schuldienst, Sek I, zuletzt als stellvertr. Schulleiter und Moderator in der Lehrerfortbildung im Bereich Gewaltprävention. Seit 2012 Durchführung von Begleitseminaren zu den Praxisphasen an der Ruhr Universität und der Universität Duisburg-Essen.

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(Religiöse) Radikalisierung junger Menschen Vorbeugen - Wahrnehmen - Handeln

Seit dem 08. April 2018 im Voting.

Exkurs in die praktische Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen

Fragen und Unsicherheiten rund um die Themenfelder extremistischer Salafismus und Radikalisierung können von Jugendlichen und deren Umfeld unterschiedlich wahrgenommen werden. Teilweise führen Diskussionen zwischen dem Jugendlichen und Eltern, Lehrer*innen oder Bezugspersonen eher zur Verschärfung der Situation, wobei der Jugendliche besonders gefährdet ist, in die Radikalisierungsfalle zu laufen. Eine kritische Betrachtung und Bewertung der Situation auf Seiten der Eltern und Fachkräfte ist sehr mühsam und kann zur Überforderung führen, die an den Ressourcen zehrt.

Dem entgegen kann der Einstieg von jungen Menschen in den extremistischen Salafismus verhindert werden. Durch gezielte Präventionsarbeit mit Betroffenen, Familien, Schulen, Jugendeinrichtungen und Moscheegemeinden, sowie weiteren Partnern kann auf zivilgesellschaftlicher Ebene, ausschließlich mit den Methoden der Jugendhilfe aktive Hilfe angeboten werden. Dabei ist das Thematisieren von anti-muslimischem Rassismus, sowie extremistischen Salafismus gleichermaßen von Bedeutung. Eine entscheidende Rolle tragen dabei Sozialkompetenztrainings sowie Angebote zur Demokratieerziehung. Diese Form der aktiven Gruppenarbeit für Schulklassen oder Jugendgruppen leistet einen erheblichen Beitrag zur Prävention gegen jegliche Form des Extremismus.

In dem Workshop werden folgende Fragestellungen bearbeitet:

- Was ist (religiöse) Radikalisierung?

- Wie erkenne ich eine (religiöse) Radikalisierung?

- Wie gehe ich bei erkannter religiöser Radikalisierung vor?

- Wie sieht die rechtliche Situation aus?

- Welche Maßnahmen und Programme gibt es seitens des Landes NRW?

- Welche Konzepte und Methoden können die präventive Arbeit in Schule
unterstützen?

- Welche konkrete Arbeit in der Klasse hilft den Schüler*innen?

Trainervorschlag:

H. Simsek

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