Ziele des Projekts DiversiTeach sind:
Lehramtsstudierende für migrationspädagogische und diversitätsbewusste Fragestellungen und Herausforderungen im Bereich Schule und Unterricht zu sensibilisieren, die Themen Diversität und Migration für Schulen in der Migrationsgesellschaft nachhaltig in der Lehrkräftebildung zu etablieren.
Wir bieten im Rahmen von DiversiTeach studienbegleitende Workshops und Vorträge für Lehramtsstudierende der UDE – mit und ohne Migrationshintergrund an. Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenfrei. Die Workshops können zudem für die Gesamtbescheinigung über den Erwerb von Schlüsselqualifikationen im Lehramt im BuAT angerechnet werden.
DiversiTeach wird vom Netzwerk für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte koordiniert und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. Im Zentrum für Lehrkräftebildung (ZLB) ist das Projekt im Ressort Studierendenservice und Wissenschaftskommunikation angesiedelt und ein Kooperationspartner des Basic und Advanced Trainings (BuAT).
Termine
ZLB-Vortragsreihe „Bildung für Toleranz“
Aktuelle politische Debatten und der Rechtsruck, auch bei Jungwähler*innen, machen die Auseinandersetzung mit Extremismus, Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus notwendig. Schulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Um angehende Lehrkräfte zu sensibilisieren und mit den notwendigen didaktischen und ethischen Handlungskompetenzen auszustatten, bietet das Projekt DiversiTeach in Kooperation mit dem Basic und Advanced Training (BuAT) die Veranstaltungsreihe „Bildung für Toleranz“ an.
Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen werden in Gesprächen und Diskussionen mit angehenden Lehrkräften erarbeiten, wie sie antidemokratische Phänomene im Unterricht thematisieren und einordnen können sowie durch kritische Reflexion demokratisches Handeln in ihrer Schülerschaft stärken können.
Mit dieser Veranstaltungsreihe sollen Räume und Gelegenheiten für differenzierte und faktenbasierte Debatten geschaffen werden, die die Handlungssicherheit der Lehramtsstudierenden in einem hochkomplexen Wirkungsfeld fördern und dazu beitragen, Schulen zu Orten der Demokratieförderung zu machen.
„Bildung für Toleranz“ ist ein extracurriculares Angebot für Lehramtsstudierende der UDE, das sie sich für die Gesamtbescheinigung im Basic und Advanced Training ( https://zlb.uni-due.de/buat ) / DiversiTeach (https://zlb.uni-due.de/veranstaltungen/diversiteach ) an der UDE anrechnen lassen können.
Eine der Liste der vergangenen Workshops ist hier zu finden.
Anmeldung
Die Anmeldung zu den einzelnen Angeboten der Vortragsreihe erfolgt via E-Mail an
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Das Programm im Sommersemester 2026:
Diskriminierungskritisch hinschauen, zuhören und reagieren – Interaktive Fallarbeit zu Diskriminierung in Schulen, ihren Folgen und Interventionsmöglichkeiten (im BuAT anrechenbar)
Montag, 10. August 2026, 13:00 – 17:00 Uhr
Neslihan Keven ist Lehrerin für Psychologie und Philosophie, hat intensiv zu Rassismus in Schulen geforscht und wurde mit dem Unterrichtspreis 2026 ausgezeichnet.
Inhaltskommentar:
Der Workshop sensibilisiert Lehramtsstudierende für diskriminierungskritische Perspektiven im schulischen Alltag und vermittelt Grundlagen für einen professionellen Umgang mit Diskriminierung, ihren psychologischen und sozialen Wirkmechanismen sowie ihren Folgen für betroffene Schüler*innen. Im Zentrum stehen fallbasierte Analysen und interaktive Übungen, in denen diskriminierende Sprachhandlungen, stereotype Zuschreibungen, verzerrte Leistungsbewertung, mediale Darstellungen und schulische Materialien kritisch reflektiert werden. Ergänzend werden konkrete Interventionsmöglichkeiten, Strategien zur Förderung von Selbstreflexion im geschützten Rahmen sowie rechtliche und institutionelle Orientierungshilfen bei Diskriminierungsvorfällen erarbeitet. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte darin zu stärken, Diskriminierung frühzeitig zu erkennen, handlungssicher einzugreifen und diskriminierungssensible Lern- und Klassenräume aktiv mitzugestalten.
Der Workshop richtet sich an Lehramtsstudierende und setzt an der professionellen Anforderung an, Schule nicht nur als Lernort, sondern auch als möglichen Erfahrungsraum von Diskriminierung zu verstehen. Ausgehend von empirischen Erkenntnissen zu Diskriminierung im schulischen Kontext wird thematisiert, dass diskriminierende Wahrnehmungs- und Deutungsmuster auch in subtilen Erwartungshaltungen, in schulischen Routinen, in Unterrichtsmaterialien, in Bewertungsprozessen und in scheinbar alltäglicher Sprache wirksam sein können. Der Workshop vermittelt zunächst ein kompaktes Grundlagenwissen zu Geschichte, Erscheinungsformen und Wirkmechanismen von Diskriminierung, unter anderem zu Prozessen der Homogenisierung und Hierarchisierung sowie zu psychologischen Mechanismen wie selbsterfüllender Prophezeiung und Stereotype Threat.
Im Zentrum des Workshops steht die fallbasierte Arbeit mit realitätsnahen Situationen aus dem Schulalltag. Die Teilnehmenden analysieren in Kleingruppen Fallvignetten zu diskriminierender Sprache unter Schüler*innen, zu kulturalisierenden Deutungen durch schulische Professionelle, zu problematischen Darstellungen in Unterrichtsmaterialien sowie zu verzerrten Leistungsbewertungen unter dem Einfluss stereotyper Zuschreibungen.
Ein Schwerpunkt liegt auf Sprache als pädagogischem Handlungsfeld, da Sprache in Schule nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch Medium sozialer Positionierung, Anerkennung und Ausgrenzung ist. In interaktiven Übungen und kurzen Rollenspielen erproben die Teilnehmenden Interventionen bei diskriminierenden oder abwertenden Äußerungen und entwickeln dafür konkrete Formulierungshilfen, die deeskalierend, klar und zugleich professionell anschlussfähig sind. Ergänzend wird mithilfe kurzer Experimente zur Leistungsbewertung nachvollziehbar gemacht, wie schnell Namen, zugeschriebene Herkunft oder kulturelle Deutungsmuster Urteile beeinflussen können, etwa im Sinne der bekannten Max-und-Murat-Problematik. So wird für die Studierenden erfahrbar, dass Diskriminierung nicht nur ein Problem expliziter Feindseligkeit ist, sondern auch in scheinbar neutralen professionellen Routinen wirksam werden kann.
Darüber hinaus nimmt der Workshop mediale Wissensbestände in den Blick. Anhand ausgewählter digitaler Medienbeispiele, etwa kurzer TikTok-Sequenzen, wird analysiert, welche Narrative Schüler*innen über gesellschaftliche Gruppen aufnehmen und welche Normalitätsvorstellungen dabei in die Schule mittransportiert werden. Daran anknüpfend wird diskutiert, wie Lehrkräfte im Unterricht eine offene und diskriminierungssensible Lernatmosphäre schaffen, Diskussionen moderieren, Grenzen setzen und gleichzeitig Räume für nachhaltige Selbstreflexion eröffnen können, ohne Schüler*innen bloßzustellen oder moralisch zu beschämen.
Ergänzt wird der Workshop durch einen praxisorientierten Überblick über rechtliche und institutionelle Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften bei Diskriminierungsvorfällen und strafrechtlich relevanten Grenzüberschreitungen im schulischen Raum. Dabei geht es nicht um eine vertiefte Rechtsfortbildung, sondern um Orientierungssicherheit: Welche Vorfälle müssen klar benannt werden, welche Interventions- und Dokumentationspflichten bestehen, welche schulischen Beschwerde- und Unterstützungswege sind relevant und warum reicht es nicht aus, lediglich auf individuelle Einsicht zu hoffen?
Wann?
Montag, 10. August 2026, 13:00 – 17:00 Uhr
Wo?
Campus Essen, Raum wird bekanntgegeben
Gruppengröße:
Maximal 25 Teilnehmer*innen
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Alltagsrassismus: Warum ist es so schwierig über Rassismus(erfahrungen) zu sprechen? (im BuAT anrechenbar)
Donnerstag, 13. August 2026, 9:00 – 16:00 Uhr
Prof. Dr. Karim Fereidooni ist Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Rassismuskritik in pädagogischen Institutionen, Schulforschung und Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft und Diversitätssensible Lehrer*innenbildung.
Inhaltskommentar:
In diesem Workshop werden grundlegende Kenntnisse in Bezug auf die Entstehung und Weiterverbreitung von Alltagsrassismus in der Gesellschaft und im (Arbeits-)Alltag vermittelt. Im Fokus stehen die allgemeinen rassistischen Normen, die in der bundesdeutschen Gesellschaft vorherrschen. Außerdem werden gesellschaftliche Distanzierungsmuster und individuelle Abwehrstrategien bezüglich des Alltagsrassismus fokussiert, sowie gesellschaftliche Machtverhältnisse untersucht. Die Teilnehmer*innen werden sich mit unterschiedlichen Formen des Alltagsrassismus auseinandersetzen sowie Strategien entwickeln, die dazu angelegt sind, sich langfristig in Bezug auf Alltagsrassismus zu sensibilisieren. Erwartet wird eine aktive Teilnahme, die sich in der Bereitschaft der Teilnehmer*innen ausdrückt, sich auf das vermittelte Wissen einzulassen und darüber miteinander in Diskussion zu treten.
Wann?
Donnerstag, 13. August 2026, 9:00 – 16:00 Uhr
Wo?
Raum wird noch bekanntgegeben
Gruppengröße:
Maximal 30 Teilnehmer*innen
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Das ist Wasser und keine Pfeife – Politische Bildung gegen Verschwörungsdenken im Unterricht (im BuAT anrechenbar)
Mittwoch, 26. August 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Christoph Hövel, Bildungsreferent im Salvador-Allende-Haus
Inhaltskommentar:
Innovationsprojekt Escape It – Kritisch gegen Verschwörungsdenken:
Verschwörungsdenken gilt gemeinhin als faktenfremd. Wenn die Anhänger*innen einer Verschwörungsideologie nur dazu gebracht werden könnten, die wahren Fakten anzuerkennen, wäre der Bann gebrochen. Die Schule als Vermittlungsinstanz von gesichertem Wissen scheint hierzu der ideale Ort zu sein. Der Vortrag möchte diese Vorstellung irritieren und eine andere Haltung zum Verschwörungsdenken aufzeigen. Daraus ergeben sich andere Handlungsoptionen im Unterricht und eine gelungenere Prävention, die nicht erst dort ansetzt, wo eine Schüler*in sich bereits in die Zirkularität der Verschwörungsideologie verliert und diese ggf. mit menschen-feindlichen Weltbildern ergänzt.
Wann?
Mittwoch, 26. August 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Wo?
Raum wird noch bekanntgegeben
Kosten?
Für Lehramtsstudierende kostenfrei
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Im Gespräch: Jüdisches und muslimisches Leben im Ruhrgebiet heute (im BuAT anrechenbar)
Mittwoch, 23. September 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Dr. Anton Hieke koordiniert die mobile Bildungsarbeit der Alten Synagoge Essen, Haus jüdischer Kultur. Hierfür führt er altersunabhängige Formate zu den vielfältigen jüdischen Traditionen durch, um einen Einblick darin zu erhalten.
Inhaltskommentar:
Oft wird über jüdische und muslimische Menschen gesprochen, aber nicht mit ihnen. Dabei werden Vorstellungen und – ja, sicher – Vorurteile gepflegt. Viel zu selten wird über diese Identitäten als Teil des ganz allgemeinen modernen Ruhrgebiets gesprochen.
Was macht die eigene jüdische und muslimische Tradition heute hier aus? Kommen Sie zum Gespräch und kommen Sie ins Gespräch mit jüdischen und muslimischen Personen aus dem Ruhrgebiet.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Alten Synagoge, der Kreispolizeibehörde Essen, der Kommunalen Extremismusprävention Essen und des Zentrums für Lehrkräftebildung der Universität Duisburg-Essen.
Wann?
Mittwoch, 23. September 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Wo?
Bibliothekssaal | R11 T00 K18 | Universitätsstr. 2, 45141 Essen
Gruppengröße
100
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Perspektivwechsel im Schulalltag – Diskriminierungssensibel handeln durch theaterpädagogische Methoden (im BuAT anrechenbar)
Donnerstag, 24. September 2026, 16:00 bis 20:00 Uhr
Ruhiye Baran ist Lehrerin und Fachberaterin für durchgängige Sprachbildung bei der Bezirksregierung Arnsberg. Neben einem Lehrauftrag im Rahmen des EOP (Eignungs- und Orientierungspraktikums) an der Universität Duisburg-Essen leitet sie seit mehreren Jahren Workshops zu Diversitätssensibilität, diskriminierungskritischer Bildung und theaterpädagogischen Methoden im Projekt DiversiTeach an der Ruhr-Universität Bochum.
Inhaltskommentar:
Wie können Lehrkräfte Schüler*innen für Themen wie soziale Herkunft, Inklusion, Sexismus oder Rassismus sensibilisieren, ohne ausschließlich theoretisch darüber zu sprechen?
Der Workshop vermittelt diskriminierungssensible Handlungsmöglichkeiten für den Schulalltag. Im Mittelpunkt stehen Perspektivwechsel, Reflexion und die Frage, wie Sie sensibel, professionell und handlungsfähig mit herausfordernden Situationen umgehen können.
Durch das Bildertheater nach Augusto Boal sowie weitere interaktive Übungen werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen – die von betroffenen Personen, Zuschauerinnen und handelnden Akteurinnen. Ergänzend kommen weitere Sensibilisierungsübungen zum Einsatz.
Ziel ist es, eigene Wahrnehmungen zu hinterfragen, Empathie zu fördern und neue Handlungsmöglichkeiten für einen inklusiven, respektvollen Umgang miteinander zu entwickeln. Der Workshop ist praxisnah und interaktiv, erfordert keine Theatererfahrung. Die vorgestellten Übungen können später direkt in der Arbeit mit Schüler*innen eingesetzt werden.
Wann?
Donnerstag, 24. September 2026, 16:00 bis 20:00 Uhr
Wo?
Campus Essen, Raum wird bekanntgegeben
Gruppengröße
Maximal 25 Teilnehmer*innen
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Das Programm im Wintersemester 2026/2027:
Radikalisierung/Extremismus: Erkennen, Verstehen, Handeln (im BuAT anrechenbar)
Freitag, 02. Oktober 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Saskia Jende, Sozial- und Politikwissenschaftlerin, ist Mitarbeiterin des Ministeriums des Innern NRW und verfügt über langjährige Expertise in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus.
Halil Şimşek ist Dipl.-Sozialarbeiter, Dipl.-Sozialpädagoge und Master of Public Management. Seine Expertise beruht auf langjähriger Erfahrung in der Präventionsarbeit gegen islamistischen Extremismus an der Schnittstelle von NGO und kommunaler Verwaltung sowie in der Zusammenarbeit im Auftrag des Ministeriums des Innern NRW.
Inhaltskommentar:
Der Workshop „Radikalisierung/Extremismus: Erkennen, Verstehen, Handeln“ richtet sich an angehende Lehrkräfte, Pädagoginnen und Multiplikatorinnen. Ziel ist es, für islamistische und rechtsextremistische Radikalisierungstendenzen im schulischen Umfeld zu sensibilisieren, Erscheinungsformen zu erklären und Präventionsangebote aufzuzeigen. Vermittelt werden Grundlagenwissen zu extremistischen Ideologien, Ursachen und Dynamiken von Radikalisierung sowie Möglichkeiten der Prävention. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Selbstreflexion: Eigene Wahrnehmungen, Haltungen und mögliche Vorurteile werden hinterfragt, um einen bewussteren Umgang im Schulalltag zu fördern. Der Workshop verbindet fachlichen Input mit Übungen, Diskussionen und Austausch.
Wann?
Freitag, 02. Oktober 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Wo?
Campus Essen, Raum wird noch bekanntgegeben
Gruppengröße
Maximal 25 Teilnehmer*innen
Sichere dir jetzt deine Teilnahme über
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Gender und Queerness im Schulalltag (im BuAT anrechenbar)
Freitag, 21. November 2026, 11:00 bis 15:00 Uhr
Lara Anslik hat selbst eine migrationspädagogische bzw. rassismuskritische Coachausbildung absolviert und vor ihrer Tätigkeit als Lehrerin für verschiedene politische Bildungsträger (z.B. ufuq) Antidiskriminierungs-Workshops konzipiert und durchgeführt. Derzeitig unterrichtet sie an einem Gymnasium, das eine sehr diverse Schüler*innenschaft hat und ist dort für den Aufbau einer diversitäts- und diskriminierungssensiblen Schule verantwortlich.
Inhaltskommentar:
In diesem Workshop setzen wir uns mit gesellschaftlichen Normen und deren Konsequenz für den Schulalltag auseinander und reflektieren dabei auch die eigene Positionierung in Gesellschaft und Unterrichtsraum. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden Handlungsmöglichkeiten gemeinsam entwickelt. Dabei wird ein mögliches Gerüst an die Hand gegeben, was „Dos and Don`ts“ in Umgang mit Schüler*innen in Bezug au die Themen Gender und Queerness sein können. Vor allem geht es darum, eigene Perspektiven für die eigene unterrichtliche Praxis zu entwickeln und Fragen und mögliche Unsicherheiten zu klären.
Vorab eingesendete Fragen und Austauschwünsche sind sehr gewünscht!
Wann?
Freitag, 21. November 2026, 11:00 bis 15:00 Uhr
Wo?
Campus Essen, Raum wird noch bekanntgegeben
Gruppengröße
Maximal 25 Teilnehmer*innen
Sichere dir jetzt deine Teilnahme über
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Zwischen Mitbekommen und Handeln – Diskriminierung im Schulalltag begegnen (im BuAT anrechenbar)
Montag, 23. November 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Janna Plate (Theaterpädagogin und künstlerische Leitung am Forumtheather Ruhr) und weitere Schauspieler*innen
Inhaltskommentar:
Angehende Lehrkräfte erleben im Rahmen ihres Berufsfeldpraktikums oder Referendariats Schule aus einer besonderen Perspektive: Sie sind Teil des Kollegiums – und zugleich noch in Ausbildung. Was aber, wenn sie in dieser Zeit mit diskriminierenden oder rassistischen Äußerungen oder Handlungen konfrontiert werden – sei es gegenüber Schüler*innen, Kolleg*innen oder ihnen selbst?
Dieser Workshop nimmt genau diese herausfordernden Situationen in den Blick. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können (angehende) Lehrkräfte mit solchen Momenten umgehen – professionell, reflektiert und handlungsfähig, insbesondere auch dann, wenn sie selbst betroffen sind?
Gemeinsam beleuchten wir:
- Welche Dynamiken und Abhängigkeiten solche Situationen prägen
- Warum es oft schwerfällt, etwas anzusprechen – insbesondere aus einer vulnerablen Ausbildungsposition heraus
- Welche Handlungsspielräume es gibt – im Moment selbst und im Nachgang
- Wie Verantwortung, Selbstschutz und pädagogische Haltung zusammenwirken
Ein besonderer Bestandteil des Workshops ist die szenische Darstellung realitätsnaher Situationen durch Schauspieler*innen. Diese ermöglichen es, typische Konfliktsituationen sichtbar zu machen – sowohl aus der Perspektive von Zeug*innen als auch von Betroffenen – und gemeinsam konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln, zu erproben und zu diskutieren.
Der Workshop richtet sich an Lehramtsstudierende, Referendar*innen sowie alle, die sich mit Fragen von Diskriminierung, Zivilcourage und professionellem Handeln im schulischen Kontext auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen, Handlungssicherheit zu stärken und Räume für Austausch und Reflexion zu schaffen.
Wann?
Montag, 23. November 2026, 14:00 bis 16:00 Uhr
Wo?
Campus Essen, Raum wird noch bekanntgegeben
Gruppengröße
100 Teilnehmer*innen













