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Basic und Advanced Training

Basic und Advanced Training2019-03-21T13:49:44+02:00

Das Lehramts­studium und der daran anschließende Lehrer­beruf ver­langen neben fach­lichen und fach­didaktischen Kom­petenzen auch über­fachliche Schlüssel­quali­fikationen. Wir bieten Ihnen studien­begleitende, extra­curriculare Work­shops zu folgenden Themen­feldern an:

  • Beruf und Rolle des Lehrers
  • Didaktik und Methodik
  • Kommunikation
  • Differenzierung, Integration und Förderung
  • Diagnostik, Beurteilung und Beratung
  • Medienbildung

Unsere Trainerinnen und Trainer sind Expertinnen und Experten aus der (Schul-) Praxis.

Wenn Sie Workshops im Umfang von 30 Stunden besucht haben, können Sie die Gesamtbescheinigung über den Erwerb von Schlüsselqualifikationen beantragen. Seit dem WiSe 16/17 können die ersten Workshops für die Gesamtbescheinigung Medienkompetenz in der Schule angerechnet werden. Notwendig ist das Absolvieren eines Grundlagenworkshops sowie drei weiterer Workshops aus dem Bereich Medien. Beide Bescheinigungen erhalten Sie -auf Antrag- einmalig am Ende Ihres Studiums.

Machen Sie sich einen Eindruck. Am 08. September 2015 besuchte uns das fonDue-Reporterteam und begleitete einen Workshop filmisch.

Zielgruppen des Basic und Advanced Trainings sind Lehramtsstudierende aller Fächer, Schulformen und Semester – vom Studienanfänger (Basic) bis hin zum Absolventen (Advanced) der Universitäten Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund. Die Workshops sind kostenfrei. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Sie können ihren künftigen Arbeitgebern belegen, dass Sie sich im Bereich Schlüsselqualifikationen freiwillig qualifiziert haben und Ihr Selbstverständnis zur Lehrerrolle und zum Lehrerberuf reflektiert haben.

Die Workshops sind grundsätzlich auch geöffnet für Lehramtsstudierende des Projekts Chance hoch 2. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Anmeldung an buat@uni-due.de (Dr. Andrea Geisler).

Wichtige Hinweise zur Anmeldung:
Loggen Sie sich mit Ihrer Uni-Kennung ein, dann können Sie sich für den/die gewählten Workshop/s anmelden. Selbstverständlich werden Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben.

Ihre Anmeldung ist verbindlich! Wir möchten Sie bitten, verantwortlich damit umzugehen. Fehlen Sie bitte nicht unentschuldigt. Sollten Sie verhindert sein, informieren Sie uns bitte schnellstmöglich, spätestens 5 Tage vor dem Workshop. Eine E-Mail ohne Angabe von Gründen genügt. Da die Workshops stark nachgefragt sind, appellieren wir an Ihre Solidarität, damit Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen rechtzeitig von der Warteliste nachrücken können. Außerdem entstehen bei nicht genutzten Workshop-Plätzen unnötige Kosten für uns.

Haben Sie sich für mehrere Workshops angemeldet und fehlen einmal unentschuldigt, werden Sie von weiteren Workshops ausgeschlossen. Dasselbe gilt für den Fall, dass Sie sich für mehrere Workshops angemeldet haben und sich häufig kurzfristig wieder abmelden.

Ein besonderes Merkmal unserer Workshops ist die Arbeit in kleinen Gruppen, bei denen eine Vielzahl von Übungen und Rollenspielen durchgeführt werden, Feedback gegeben wird und ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden stattfindet. Dies ist nur in einem vertrauensvollen Arbeitsklima möglich. Daher bitten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Handys/Smartphones während der Workshops auszustellen. Es ist nicht gestattet, während der Workshops Personen ohne deren Einwilligung zu filmen, zu fotografieren oder von ihnen Video- bzw. Tonaufzeichnungen zu machen.

Bitte lesen Sie vor Anmeldung die Anmeldehinweise gründlich durch (siehe oben)!
Selbstverständlich werden Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben.

UDE- und RUB-Studierende: Einloggen zum Anmelden

Liebe Lehramtsstudierende,
bitte nehmen Sie beim Anmelden nicht die Häkchen aus den Checkboxen. Diese Daten sind entscheidend für die Bereitstellung unseres Services. Falls Sie sich für Workshops anmelden möchten, stellen Sie bitte sicher, dass ALLE Daten mitgeschickt werden.

TUD-Studierende: Daten eingeben und Anmelden

Das Programm

Die erste Anmeldephase für das Sommersemester startet am 03. April um 09:00 Uhr.
Die zweite Anmeldephase für das Sommersemester startet am 24. Mai um 09:00 Uhr.
Die dritte Anmeldephase für das Sommersemester startet am 12. Juli um 09:00 Uhr.

Juni

28. Juni
2019
14:00 - 18:00 Uhr
V15 R01 H90

Eva Mölders
  • Wer war Maria Montessori? Welche päd. Ideen entwickelte sie?
  • Wie kann und sollte eine Vorbereitete Umgebung nach der Pädagogik Maria Montessoris aussehen, in der Kinder inklusiv gemeinsam lernen?
  • Welche Aufgabe hat die Lehrerin in der vorbereiteten Umgebung?

Zunehmend heterogene Klassen erfordern heterogenes, individuelles Lernen. Wie kann jedes Kind individuell, seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen gemäß gefördert werden? Dieser Aufgabe stellte sich Maria Montessori mit Beginn ihres pädagogischen Wirkens. Wie Montessorischulen diesen Auftrag des heterogenen Lernens in der vorbereiteten Umgebung der Freiarbeit umsetzen, und welche Ansätze sich im Unterricht in Regelschulen wiederfinden und umsetzen lassen, ist das Thema dieses Workshops.

Ziel dieser Veranstaltung ist daher, einen kurzen Einblick in die päd. Grundlagen der Montessori-Pädagogik zu geben, die päd.-organisatorischen Notwendigkeiten der Freiarbeit zu erläutern sowie ausgewählte Montessorimaterialien vorzustellen.

Ablauf:

  • Grundgedanken der Montessori-Pädagogik und ihre Bedeutung für ein didaktisches Konzept
  • Organisation von Freiarbeit
  • Die Montessorilehrerin/ der Montessorilehrer
  • Vorstellung ausgesuchter Materialien aus den Bereichen: Sprache, Mathematik, Sachunterricht
  • Selbstständiges Ausprobieren der Materialien
  • Diskussion über die Aktualität der Montessoripädagogik in der heutigen Bildungslandschaft.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich darauf Ihnen die Montessori-Pädagogik etwas näher zu bringen.

Es ist möglich, nach dem Absolvieren des Workshops, an der Schule am Lönsberg zu hospitieren. Bitte melden Sie sich hierzu bei Interesse bei Dr. Andrea Geisler (andrea.geisler@uni-due.de) unter dem Betreff "Hospitation" an.

Zielgruppe: Ausschließlich Studierende der Schulform Grundschule, die bereits das Orientierungspraktikum bzw. Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) absolviert haben
28. Juni
2019
14:00 - 18:00 Uhr
V15 R04 H25

Johannes Wentzel

Smartphone, Apps und Co.  bestimmen ganz wesentlich den Alltag und das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen. Damit Lehrerinnen und Lehrer sie bei einem reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützen und begleiten können, bietet der Workshop einen Überblick über die aktuellen digitalen Lebenswelten Jugendlicher, benennt die damit verbundenen Problematiken, zeigt unterstützende pädagogische Materialien der EU-Initiative klicksafe und bietet eine Übersicht über einfache, kreative Methoden, um digitale Medien auch aktiv und gestalterisch nutzen zu können.

Wenn möglich, bringen Sie bitte einen eigenen Laptop, ein Tablet oder Smartphone mit.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

 

29. Juni
2019
10:00 - 14:00 Uhr
V15 R03 H93

Susanne Schneider-Badstieber

Lesen als Schlüsselkompetenz aller Fächer ist gerade für Schüler/-innen mit Zuwanderungsgeschichte oft mit Problemen verbunden, die ihre Leistungen im Fachunterricht und letztlich sogar ihren schulischen Erfolg beeinträchtigen können. Dies bedeutet für Lehrer/-innen eine besondere Herausforderung.

  • Wie funktioniert Lesen überhaupt?
  • Welche Schwierigkeiten können sich für Schüler/-innen ergeben, insbesondere wenn Deutsch ihre Zweitsprache ist?
  • Wie kann ich als Lehrer/-in reagieren?

Kleine Leseexperimente bieten den Teilnehmer/-innen/-n in diesem Workshop zunächst die Möglichkeit, im Selbstversuch den Prozess des Lesens bewusst neu zu erfahren und möglichen Problemen nachzugehen. Der anschließende Input informiert über die theoretischen Hintergründe und zeigt Wege der Förderung des Leseverstehens. In einer praktischen Arbeitsphase können die Teilnehmer/-innen danach Methoden und Strategien der Leseförderung an konkreten Textbeispielen aus dem Fachunterricht erproben. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit soll ein möglichst breites Repertoire an Fördermöglichkeiten behandelt und anschließend im Plenum vorgestellt werden. Der Workshop endet mit einer gemeinsamen Sammlung von Tipps für einen "Praktischen Ratgeber für einen lesefreundlichen Unterricht".

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden höherer Semester

29. Juni
2019
10:00 - 14:00 Uhr
V15 R03 H55

Andreas Vogel

Der Workshop bietet zunächst eine kurze Einführung in die Medienpädagogik mit einem Fokus auf die Mediendidaktik. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der gemeinsamen Erarbeitung berufspraktischer Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Medien, unter Berücksichtigung der verschiedenen Voraussetzungen, die Schulen und Lehrer/-innen mitbringen. Im weiteren Verlauf erarbeiten und diskutieren die Studierenden Fallbeispiele zu passender und unpassender Mediennutzung in Lehr-Lern-Prozessen und erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten der digitalen Unterrichtsorganisation und Klassenverwaltung.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

Juli

01. Juli
2019
14:00 - 18:00 Uhr
T03 R01 D70

Andrea Karig

Ziel dieser Veranstaltung ist es, anhand von ausgewählten Beispielen aus dem Schul- und Lehreralltag relevante schulrechtliche Fragestellungen, die sich z.B. in Unterrichtssituationen oder in Zusammenarbeit mit Eltern, Kollegen und außerschulischen Institutionen ergeben können, zu beleuchten. Dabei sollen die Teilnehmer/-innen ein erstes Gespür für rechtlich korrektes Handeln im Schulalltag erlangen und erfahren, in welcher Weise sie Rechtssicherheit oder auch in kritischen Situationen weitere Hilfen erhalten können.

Die Einführungen in die "Formalia" der schulischen Gesetzestexte wird bewusst sehr knapp gehalten. Der Fokus der Veranstaltung liegt demnach nicht auf Studium einzelner Gesetztestexte, sondern viel mehr auf einem Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/-innen unter Beratung durch die Dozentin mit langjährigen Schulleitungs- und Schulerfahrungen.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden höherer Semester

05. Juli
2019
14:00 - 18:00 Uhr
V15 R04 H25

Dr. Sandra Boltz

Unterricht wird insbesondere in der Grundschule in unterschiedlichen Dimensionen "geöffnet". Durch organisatorische, methodische, inhaltliche und soziale Offenheit wird den Schüler/-innen in besonderem Maße Gelegenheit gegeben, selbstverantwortliches und selbstständiges Lernen und Handeln zu üben.

In dem Workshop werden zentrale Methoden offenen Unterrichts im Blick auf die Praxis erarbeitet und das Verhältnis zu "geschlossenen" Unterrichtsformen geklärt. Dos and Don'ts der praktischen Umsetzung in Lernarrangements, welche anhand von Filmmaterial zur Identifikation von unterstützenden bzw. hinderlichen Faktoren erarbeitet werden, stehen dabei im Zentrum der Betrachtung.

Der Workshop ist grundsätzlich auch für Studierende anderer Schulformen geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die Beispiele Videomaterial vorrangig aus dem Grundschulbereich stammen.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden höherer Semester der Schulform Grundschule

06. Juli
2019
10:00 - 16:00 Uhr
V15 R04 H25

Christian Roschow und Marc Velten

On- und Offline sind längst obsolete Begriffe. Seit der Einführung des Internets und der Smartphones sind wir nicht nur noch Empfänger von Daten, sondern auch Sender. Wir produzieren mithilfe dieser Geräte permanent eine Datenspur. Doch wie entsteht diese überhaupt und können wir diese verwischen?

Wir gehen der Frage nach, wie das Internet funktioniert, welche technischen Grundlagen für dieses notwendig sind und welche Problemstellungen daraus entstehen. Neben theoretischen Grundlagen wird praxisorientiertes Wissen vermittelt.

Themen

  • Wie funktioniert das Internet?
  • Wie hinterlasse ich Spuren im Netz?
  • Welche Programme/Apps sind empfehlenswert, um das Surfen sicherer zu machen?
  • Wie sollte ich die App-Berechtigungen auf meinem Smartphone/Tablet einstellen?
  • Passwortsicherheit
  • Soziale Netzwerke
  • Überwachung

Das Mitbringen des eigenen Smartphones und/oder Tablets wird empfohlen.

Ziel der Veranstaltung ist, grundlegendes Wissen über das Internet zu erlangen, um die eigene Medienkompetenz zu stärken.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

26. Juli
2019
13:00 - 17:00 Uhr
Lore-Agnes-Haus, Lützwostr. 32, Essen

Svenja Reimann und Team
  • „Wie kann ich erkennen, wenn ein Kind in der Klasse sexuelle Gewalt erlitten hat?“
  • „Wie kann ich mit Grundschulkindern über ein so schwieriges Thema ins Gespräch kommen?“
  • „Wie verhalte ich mich, wenn ein Kind mir von Gewalterlebnissen berichtet?“

Diese und andere Fragen werden im Workshop thematisiert. Sie werden professionell über die Erscheinungsformen und Auswirkungen sexualisierter Gewalt und sexuellen Missbrauchs aufgeklärt und geschult. Im Rahmen des Workshops besteht die Möglichkeit, die Wanderausstellung "KLASSE!" zu besuchen und auszuprobieren. Diese bietet ein geeignetes Medium, um mit Kindern im Unterricht handlungsorientiert am Thema Prävention zu arbeiten.

Ziele des Workshops sind:

  • Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen
  • Kindgerechte Informationen bereitzustellen und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen, ohne die Schülerinnen und Schüler zu verunsichern. Sie sprachfähig zu machen und zu stärken, damit sie Missbrauch erkennen und sich davor schützen können.

Aufgrund der Thematik empfiehlt sich dieser Workshop für alle Lehrämter. Die Ausstellung  "ECHT KLASSE!" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6.

Der Workshop findet im Lore-Agnes-Haus in der Lützwostraße 32 in Essen statt.

August

02. August
2019
13:00 - 17:00 Uhr
Lore-Agnes-Haus, Lützwostr. 32, Essen

Svenja Reimann und Team
  • "Wie kann ich erkennen, wenn ein Kind in der Klasse sexuelle Gewalt erlitten hat?"
  • "Wie kann ich mit Grundschulkindern über ein so schwieriges Thema ins Gespräch kommen?"
  • "Wie verhalte ich mich, wenn ein Kind mir von Gewalterlebnissen berichtet?"

Diese und andere Fragen werden im Workshop thematisiert. Sie werden professionell über die Erscheinungsformen und Auswirkungen sexualisierter Gewalt und sexuellen Missbrauchs aufgeklärt und geschult. Im Rahmen des Workshops besteht die Möglichkeit, die Wanderausstellung "KLASSE!" zu besuchen und auszuprobieren. Diese bietet ein geeignetes Medium, um mit Kindern im Unterricht handlungsorientiert am Thema Prävention zu arbeiten.

Ziele des Workshops sind:

  • Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen
  • Kindgerechte Informationen bereitzustellen und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen, ohne die Schülerinnen und Schüler zu verunsichern. Sie sprachfähig zu machen und zu stärken, damit sie Missbrauch erkennen und sich davor schützen können.

Aufgrund der Thematik empfiehlt sich dieser Workshop für alle Lehrämter. Die Ausstellung "ECHT KLASSE!" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6.

Der Workshop findet im Lore-Agnes-Haus in der Lützwostraße 32 in Essen statt.

21. August
2019
14:00 - 18:00 Uhr
T03 R03 D89

Dr. Daniel Otto

In unserer digitalisierten Welt verändert sich das Lehren und Lernen. Welche Bedeutung können in diesem Zusammenhang Open Educational Resources einnehmen? Es geht zum einen um die Frage, wie das Urheberrecht bei der Nutzung digitaler Medien beachtet werden kann. Es geht aber auch weiterführend um die Frage, wie OER innovative Lehr- und Lernszenarien befördern können und damit neues Lernen mit Medien erleichtert und unterstützt wird. In welcher Beziehung stehen also OER, der digitale Wandel in der Bildung und innovative Lehr- und Lernszenarien? In dem Workshop wird es darum gehen, eigene Lehr- und Lernkonzepte zu überdenken und Impulse dafür zu bekommen, Neues zu denken. Digitalisierungsprozesse finden statt. Unsere Chance ist es, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten.

Diese Veranstaltung ist ein Workshop im ursprünglichem Sinne des Wortes, indem der Blick auf die praktische Arbeit mit OER gerichtet wird und gemeinsam erarbeitet wird, worin das Innovative für Lehr- und Lernszenarien liegen kann. Insofern bringen Sie bitte ein internetfähiges Endgerät wie Notebook oder Tablet zu der Veranstaltung mit. Auch die Arbeit mit einem Smartphone ist möglich, wenngleich hier die Rechercheaufgaben etwas kniffelig werden.

23. August
2019
14:00 - 18:00 Uhr
V15 R01 H61

Andreas Vogel

Der Workshop bietet zunächst eine kurze Einführung in die Medienpädagogik mit einem Fokus auf die Mediendidaktik. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der gemeinsamen Erarbeitung berufspraktischer Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Medien, unter Berücksichtigung der verschiedenen Voraussetzungen, die Schulen und Lehrer/-innen mitbringen. Im weiteren Verlauf erarbeiten und diskutieren die Studierenden Fallbeispiele zu passender und unpassender Mediennutzung in Lehr-Lern-Prozessen und erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten der digitalen Unterrichtsorganisation und Klassenverwaltung.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

24. August
2019
10:00 - 14:00 Uhr
R12 S05 H81

Christian Polus

Ein erfahrener Sänger und Schauspieler spricht über Stimme und ihre Optimierung. Ein Workshop, der keine Vorkenntnisse erfordert. Aktives Mitmachen erwünscht!

In vielen Berufen kommt es auf die Stimme an. Die Stimme als Träger der Gefühle, Spiegelbild unserer Seele und einziges klingendes Bild unserer Persönlichkeit. Wie beansprucht man sie richtig? Was ist gut für die Stimme? Was ist falsch? Verlagerung der Aufmerksamkeit auf ungewohnte Bereiche verändert diese Wahrnehmung und auch den Klang der eigenen Stimme. Jeder Mensch kann zu jedem Zeitpunkt an der eigenen Stimme Verbesserungen vornehmen.

Themen u.a.:

  • Umgang mit der Stimme im Alltag.
  • Wie kann ich meine Stimme optimieren und klanglich verbessern?
  • Die Wichtigkeit der Atmung und die Atemregulierung.
  • Welche Übungen sind sinnvoll für die Atemstütze?
  • Wie wichtig sind die Resonanzräume und die Frequenzen die man im eigenem Körper erzeugen kann?
  • Wie trainiere ich die Ausdauer der Stimme und ihre Lautstärke?

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

28. August
2019
10:00 - 16:00 Uhr
V15 R01 H61

Marc Velten

Die Alltagsrelevanz von digitalen Endgeräten ist unbestritten. Nahezu jeder Haushalt ist mit dem Internet verbunden und genießt eine digitale Vollausstattung (KIM- und JIM-Studie). Doch viel zu selten wird das kreative Potential der Geräte ausgeschöpft. Nach einer theoretischen Einordnung des Themas Medienbildung zeigen wir in unserem praxisnahen Workshop, wie man mithilfe eines Tablets eine Nachrichtensendung produziert. Neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen über die Video-/Film-Produktion, gibt es eine Einführung in die Green-Screen-Technik. Es werden Gestaltungs- und Schnitttechniken, sowie die Bedeutung des Storytellings demonstriert. Auch Apps zur Unterrichtsgestaltung werden in den Workshop mit eingebaut. Die Wahl des Formats der Nachrichtensendung verspricht, in verschiedensten Unterrichtssituationen Anwendung zu finden. Durch den Gebrauch von Tablets soll einerseits aufgezeigt werden, wie einfach heutzutage der kreative Umgang ist, andererseits soll ein niedrigschwelliger Einstieg in das Thema Video/Film ermöglicht werden. Die Teilnehmer/-innen werden dazu befähigt, das Projekt mit zukünftigen Schüler/-innen durchzuführen, um Kompetenzen wie Kommunikation, Kooperation, Kritikfähigkeit und Kreativität zu fördern.
Themen

  • Was ist Medienkompetenz?
  • Einordnung und Relevanz des Themas Medienbildung im Schulalltag
  • Video/Film-Workshop: Grundlagen zur Herstellung eines Film-Beitrags
  • Einführung in die Green-Screen-Technik
  • Erstellung einer Nachrichtensendung

Es werden keine Vorkenntnisse im Bereich Video/Film benötigt. Ziel der Veranstaltung ist, neben der Stärkung der Medienkompetenz, dass die Teilnehmer/-innen am Ende des Workshops eigenständig in der Lage sind, Video- und Filmproduktionen zu erstellen

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

29. August
2019
12:00 - 16:00 Uhr
S05 T02 B02

Nicole Lorth und Ursula Reuschenbach
  • Was sind Unterrichtsstörungen?
  • Klassifizierung von Unterrichtsstörungen
  • Ursachen von Unterrichtsstörungen
  • Situativer Führungsstil im Unterricht,  z. B. im Rahmen von Verhaltensregeln
  • Grenzziehung und konsequentes Lehrerverhalten
  • Maßnahmen beim Umgang mit Unterrichtsstörungen
  • Präventive Schritte zur Minimierung von Unterrichtsstörungen
  • Fallbeispiele und eigene Beispiele

Für den Umgang mit Verhaltensproblemen und Störungen im Unterricht biete ich Ihnen kein Patentrezept, aber Ansätze zum Verständnis, zur Bewältigung und zur Entlastung.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich darauf mit Ihnen gemeinsam Ihre Professionalität in diesem Feld zu erweitern.

Ziel dieser Veranstaltung ist es:

  • Ihnen Hilfestellung zu geben, Unterrichtsstörungen differenziert wahrzunehmen und fundiert zu analysieren.
  • Ein vertieftes Verständnis für das Entstehen von Unterrichtsstörungen zu  entwickeln - auch als Resultat der Wechselbeziehung zwischen den Verhaltens- und Reaktionsweisen der Beteiligten.
  • Den Unterricht und das eigene Verhalten präventiv dahingehend zu reflektieren und zu verändern, dass weniger Störungen und Spannungen auftreten.
  • Ihr Handlungsrepertoire in Bezug auf Störungen zu erweitern.

Ablauf:

  • Welche Formen von Unterrichtsstörungen nehmen wir wahr?
  • Welche möglichen Ursachen für Störungen gibt es?
  • Wie können wir mit Unterrichtsstörungen umgehen bzw. sie minimieren? Erweiterung des eigenen Handlungsrepertoires.

Voraussetzung für ein produktives Arbeiten in der Fortbildung ist die Bereitschaft der Teilnehmer/-innen, eigene Fragen und Fälle einzubringen und sich aktiv zu beteiligen.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

30. August
2019
10:00 - 16:00 Uhr
V15 R01 H63

Dr. Sandra Boltz

Kaum eine Berufsgruppe leidet so häufig unter Burnout-Symptomen wie Lehrer und Lehrerinnen. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Möglichkeiten der Stressprävention und des Stressabbaus erscheint sinnvoll, zudem aktuelle Studien belegen, dass bereits viele Studierende ein hohes Burnout-Risiko aufweisen.

Folgende Themen werden im Workshop behandelt:

  • Wie entsteht Stress?
  • Erkennen eigener Stressoren
  • Bewältigungsstrategien (kurz- und langfristige Stressbewältigung)

Ziel der Veranstaltung ist, Möglichkeiten kennen zu lernen, um die individuelle Stressbewältigung dauerhaft zu verbessern.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

31. August
2019
10:00 - 16:00 Uhr
V15 R01 H61

Halil Simsek

Cyber-Mobbing, also die Verbreitung von Beleidigungen, Gerüchten, peinlichen Fotos oder Videos per Handy oder Internet, beeinflusst zunehmend das soziale Klima in Schulen negativ. Neben der Schülerschaft gehören auch Lehrkräfte zu den Betroffenen. Die Auseinandersetzung mit der Problematik ist von großer Bedeutung, gerade weil Cyber-Mobbing sich in einem schwer kontrollierbaren, virtuellen Feld abspielt und damit schwer zu fassen ist, die Folgen aber unabsehbare Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen haben.

Ziel des Workshops:

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Hintergrundwissen sowie bewährten Methoden zum Umgang mit Cyber-Mobbing im schulischen Kontext. Darüber hinaus soll das eigene Mediennutzungsverhalten reflektiert und auf die eigene Rolle als angehende Lehrkraft übertragen werden. Im Workshop wird praxisbezogen unter konkreter Einbeziehung der Teilnehmer gearbeitet.

Inhalte des Workshops:

  • Was ist Cyber-Mobbing?
  • Mobbingstrukturen im schulischen Kontext.
  • Methoden der Prävention und Interventionsmaßnahmen im schulischen Kontext.
  • Rechtliche Aspekte in Bezug auf Cyber-Mobbing.
  • Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken.
  • Nutzungsverhalten im professionellen Kontext.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

September

06. September
2019
14:00 - 18:00 Uhr
V15 R01 H61

Dr. Sandra Boltz

Eine gelingende Kooperation zwischen Eltern und Schule erleichtert die Bildungsarbeit und steigert die Effektivität. Elterngespräche sollten daher als Chance gesehen werden und nicht als Belastung.

Im Rahmen des Workshops wird neben der Auseinandersetzung mit Kommunikationstheorien angebahnt, worauf bei der Planung und Durchführung von Elterngesprächen geachtet werden sollte, um sie für beide Seiten zufriedenstellend und erfolgreich zu führen.

Herausfordernde Kommunikationssituationen und Gesprächstechniken werden im Rollenspiel erprobt und reflektiert. Eine aktive Teilnahme wird von den Teilnehmenden des Workshops vorausgesetzt.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

07. September
2019
10:00 - 18:00 Uhr
V15 R01 H90

Karin Badar

Selbstsicherheit, Souveränität und damit verbunden die Entfaltung der individuellen Ausstrahlung sind trainierbar.
Methoden des Theaterspiels und des Rollenspiels unterstützen dabei auf spielerische Weise den Entwicklungsprozess, sich authentisch wirkungsvoll zu präsentieren.

Mögliche Inhalte:

  • Auflockerung & Entspannung
  • Körper & Stimme
  • Vertrauen/Nähe und Distanz
  • Wahrnehmungssensibilisierung
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Verbale und nonverbale Kommunikation/Körpersprache
  • Formen der Selbstbehauptung
  • Authentizität und Ausstrahlung
  • Nachstellen von Situationen aus dem Berufsalltag und Training von selbstbewussten Verhaltens- und Ausdrucksmöglichkeiten. Videoaufnahmen ermöglichen dabei eine Selbstkontrolle

Es wird in der Gruppe, paarweise und einzeln vor der Gruppe gearbeitet. Dabei wird auf die Installation eines Schutzraumes geachtet.

Das Einbringen der eigenen Persönlichkeit, der eigenen Erfahrungen im Alltag und Beruf lassen untereinander einen intensiven Kontakt in der Gruppe entstehen, wobei die gegenseitige Akzeptanz und die Freude am Miteinander eine wesentliche Rolle spielen und in diesem Kurs Voraussetzung für einen lebendigen Lernprozess sind.

Die Teilnehmer/-innen mögen bitte bequeme Kleidung und Schreibzeug mitbringen.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

13. September
2019
12:00 - 16:00 Uhr
V15 R01 H61

Nicole Lorth

Lehrerinnen und Lehrer stellen im Schulalltag immer wieder fest, dass nach zwei oder drei auch noch so interessanten und abwechslungsreichen Unterrichtsstunden die Konzentration der Kinder und Jugendlichen nachlässt. Dass sich Schulanfänger nur verhältnismäßig kurz konzentrieren und bei einer Sache bleiben können, wird ihnen noch nachgesehen. So sieht der Lehrplan der Grundschule auch vor, dass der Unterricht in den ersten beiden Schuljahren inhaltlich und methodisch in besonderer Weise gestaltet wird. Bei der Schülerschaft der folgenden Jahrgangsstufen wird diese Nachsicht oft nicht mehr geübt. Dabei ist auch hier immer wieder festzustellen, dass Schülerinnen und Schüler an die Grenzen ihrer Konzentrationsfähigkeit, ihrer psychophysischen Leistungsfähigkeit sowie der Fähigkeit zur Selbstregulation gelangen. Bei der Planung und Gestaltung des Schulvormittags und auch einzelner Unterrichtsstunden sollte daher der Einsatz von bewegten Pausen berücksichtigt werden.

  • Wie lassen sich aber Bewegungspausen im Schulalltag ohne großen Aufwand realisieren?

  • Wie gelingt es mir durch das Einplanen von Bewegung und Entspannung präventiv Unterrichtsstörungen vorzubeugen?

  • Welchen Einfluss kann Bewegung auf die Gedächtnisleistung von Kindern und Jugendlichen nehmen? 

Um diese Fragen zu klären, stehen im Mittelpunkt des Workshops:

  • Erkenntnisse der Lehr-Lernforschung (Grundlagenwissen zur Hirnstruktur, Lernleistung des Gehirns)

  • Funktionen der Selbstregulation (Das exekutive System)

  • Kognitive Aktivierung von Schülerinnen und Schülern 

Ebenso beschäftigen wir uns mit den Themen:

  • Ursachen von Konzentrationsschwierigkeiten

  • Prinzipien von Bewegungspausen

  • Bewegungsanlässe im Unterricht

Anhand von konkreten Beispielen und vielen praktischen Übungen wird aufgezeigt, wie der Einsatz von Bewegungspausen und -anlässen so gestaltet werden kann, dass er die Unterrichtsqualität verbessert und somit auch eine Strategie sein kann, den Unterricht stressfreier zu gestalten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in einen aktiven Lernprozess eingebunden, bei dem sie ihr Handlungsspektrum erweitern und neue Kompetenzen erwerben, die sie in Praxissituationen anwenden können.

Voraussetzung für ein produktives Arbeiten in diesem Workshop ist die Bereitschaft, sich aktiv zu beteiligen.

Zielgruppe: Studierende des Lehramts Grundschule und Sek I

14. September
2019
10:00 - 14:00 Uhr
V15 R01 H61

Susanne Schneider-Badstieber

Die Förderung der deutschen Sprache ist eine Aufgabe aller Fächer. Dieser Anspruch an den Fachunterricht ist nicht neu. Die Kernlehrpläne greifen ihn auf, indem sie die Förderung kommunikativer Kompetenzen in ihre Anforderungskataloge aufnehmen.

Der Workshop geht der Frage nach, wie sich diese Anforderungen auch in nicht-sprachlichen Fächern konkret umsetzen lassen. Nach einem kurzen theoretischen Input arbeiten die Teilnehmer/-innen an konkreten Fallbeispielen. Sie erproben und reflektieren verschiedene Methoden der Sprachförderung im Fachunterricht in den Bereichen "Lesen", "Schreiben" und "mündliche Kommunikation".

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden höherer Semester

20. September
2019
14:00 - 18:00 Uhr
V15 S02 C89

Lambert Blaß

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die technischen Komponenten eines interaktiven Whiteboards anhand des Smart Boards und fährt in wichtige Funktionen der didaktischen Software Smart Notebook 11 ein. Im weiteren Verlauf erhalten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, praktische Übungen direkt am Whiteboard durchzuführen bzw. eigene Inhalte mit der Software Smart Notebook 11 und dem Medienangebot des Landes Nordrhein-Westfalen Edmond zu erstellen.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

21. September
2019
10:00 - 14:00 Uhr
Raum

Eva Mölders
  • Wer war Maria Montessori? Welche päd. Ideen entwickelte sie?
  • Wie kann und sollte eine Vorbereitete Umgebung nach der Pädagogik Maria Montessoris aussehen, in der Kinder inklusiv gemeinsam lernen?
  • Welche Aufgabe hat die Lehrerin in der vorbereiteten Umgebung?

Zunehmend heterogene Klassen erfordern heterogenes, individuelles Lernen? Wie kann jedes Kind individuell, seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen gemäß gefördert werden?? Dieser Aufgabe stellte sich Maria Montessori mit Beginn ihres pädagogischen Wirkens. Wie Montessorischulen diesen Auftrag des heterogenen Lernens in der vorbereiteten Umgebung der Freiarbeit umsetzen, und welche Ansätze sich im Unterricht in Regelschulen wiederfinden und umsetzen lassen, ist das Thema dieses Workshops.

Ziel dieser Veranstaltung ist daher, einen kurzen Einblick in die päd. Grundlagen der Montessori-Pädagogik zu geben, die päd.-organisatorischen Notwendigkeiten der Freiarbeit zu erläutern sowie ausgewählte Montessorimaterialien vorzustellen.

Ablauf:

  • Grundgedanken der Montessori-Pädagogik und ihre Bedeutung für ein didaktisches Konzept
  • Organisation von Freiarbeit
  • Die Montessorilehrerin/ der Montessorilehrer
  • Vorstellung ausgesuchter Materialien aus den Bereichen: Sprache, Mathematik, Sachunterricht
  • Selbstständiges Ausprobieren der Materialien
  • Diskussion über die Aktualität der Montessoripädagogik in der heutigen Bildungslandschaft.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich darauf Ihnen die Montessori-Pädagogik etwas näher zu bringen.

Es ist möglich, nach dem Absolvieren des Workshops, an der Schule am Lönsberg zu hospitieren. Bitte melden Sie sich hierzu bei Interesse bei Dr. Andrea Geisler (andrea.geisler@uni-due.de) unter dem Betreff "Hospitation" an.

Zielgruppe: Ausschließlich Studierende der Schulform Grundschule, die bereits das Orientierungspraktikum bzw. Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) absolviert haben
26. September
2019
12:00 - 16:00 Uhr
V15 R01 H61

Nicole Lorth und Ursula Reuschenbach

Schwierige Situationen und Konflikte können überall auftreten, wo Menschen zusammenleben. Dies gilt selbstverständlich auch für den  Bereich der Schule. Wer an einer sozialen Gemeinschaft teilhaben möchte, muss soziale Regeln und Orientierungsmuster akzeptieren, um mit anderen zusammenleben und sozial interagieren zu können. Prozesse zur Bewältigung von schwierigen Situationen und Konflikten sind notwendig und sollten so ablaufen, dass sie sich als entwicklungsförderlich erweisen und zu tragfähigen Orientierungsmustern für Kinder und Jugendliche führen, so dass sie verantwortlich ihre individuelle und gesellschaftliche Wirklichkeit mitgestalten können. (vgl. Heinz Schirp 2008, in Knapp-Neubauer-Gampe)

Konstruktive Konfliktbearbeitung ermöglicht und erfordert die Teilhabe aller beteiligten Akteure an der Klärung und Bearbeitung schwieriger Situationen im schulischen Alltag und fördert gleichzeitig das Demokratieverständnis und trägt somit auch zur Gewaltprävention bei.

Ziel dieses Workshops ist es durch Theorie und Praxis sowie durch Interaktion und Reflexion professionelle Handlungskompetenz zu erlangen, um in der Rolle der Lehrperson auch schwierigen Situationen des Schulalltags bewältigen zu können. Hierbei wird die Priorität auf die Entwicklung von Konfliktbewältigung und Gewaltprävention gelegt.

Anhand von Fallbeispielen und vielen praktischen Übungen soll eine wertschätzende Haltung und eine klare Einstellung  im Umgang mit schwierigen Situationen und auffälligen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag aufgezeigt werden. Auf dieser Basis lassen sich praktische Handlungsansätze für den Unterrichtsalltag entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in einen aktiven Lernprozess eingebunden, bei dem sie ihr Handlungsspektrum erweitern und professionelle Kompetenzen erwerben, die sie in Praxissituationen anwenden können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns darauf mit Ihnen gemeinsam Ihre Professionalität in diesem Bereich zu erweitern.

Voraussetzung für eine gewinnbringende Teilnahme an dieser Fortbildung ist ihre Bereitschaft, eigene Beobachtungen und Erfahrungen zu hinterfragen und gewohnte Denkansätze  zu verlassen, sowie sich aktiv einzubringen.

Zielgruppe: Alle Lehramtsstudierenden

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