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Herbstschule 2020

Herbstschule 20202020-08-25T09:49:24+02:00

Herzlich willkommen zur Herbstschule 2020

In diesem Jahr ist vieles anders, so auch die Herbstschule „Heterogenität in Schule und Unterricht“, die die Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit den Kompetenzteams der Städte Essen und Mülheim/Oberhausen sowie der Bildungsinitiative RuhrFutur ausrichtet.
Das vergangene Schuljahr hat uns allen eindrucksvoll gezeigt, dass Lehrer*in sein auch bedeuten kann, nicht ganz freiwillig und unter erschwerten Bedingungen digitale und neue Wege zu finden, Lernen zu ermöglichen und den Kontakt zu den Schüler*innen und dem Kollegium zu halten.
Mit dem diesjährigen digitalen Format der Herbstschule wollen wir inhaltlich und organisatorisch nun an den erlebten Herausforderungen anknüpfen und innovative und kreative Wege des distanten Lernens diskutieren sowie Impulse für den Einsatz digitaler Tools auch im Präsenzunterricht setzen. Neben fachlichen Inputs wollen wir Sie mit Kolleg*innen oder Kommiliton*innen vernetzen und den Austausch untereinander ermöglichen.
Unser Programm hält daher Web-Seminare mit fachlichen und fachübergreifenden Inhalten bereit und bietet interaktive Vernetzungsmöglichkeiten über den eigenen Schulkontext hinweg. Spezielle Angebote blicken auf Schulentwicklungsprozesse und richten sich ausdrücklich an Schulleitungen, Mitglieder von Steuerungsgruppen und die Medienbeauftragten einer Schule. Die fachlichen Formate ergänzen wir daneben durch Angebote, die Ihnen Entlastungsstrategien und -perspektiven aufzeigen, um gut durch arbeitsintensive Phasen zu kommen.

Studierende der Universität Duisburg-Essen können sich die Teilnahme an der Veranstaltung für die Zusatzqualifikation „Sprachbildung in mehrsprachiger Gesellschaft“ (ZuS) anerkennen lassen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Instituts für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache unter https://www.uni-due.de/imperia/md/images/daz-daf/zus/einzelveranstaltungen_bis_2020.pdf
Die entsprechenden Kurse sind in der Übersicht (Ablauf) auf dieser Seite farblich hinterlegt.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen von RuhrFutur und den Kompetenzteams der Städte Essen und Mülheim/Oberhausen wünscht Ihnen das Zentrum für Lehrerbildung eine inspirierende Woche!

Ablauf

21. September

14:30-16:00 Uhr

Jacob Chammon
Die Digitalisierung im Schulbereich bietet vielfältige Chancen und Möglichkeiten für das Lehren und Lernen. Die Corona-Pandemie hat viele Kolleg*innen gezwungen, schnell und ohne viel Vorlauf den eigenen Unterricht von heute auf Morgen digital umzusetzen. Im Mittelpunkt der Umsetzung sollte dabei immer das pädagogisch Sinnvolle und weniger das technisch Machbare stehen – denn es geht um viel mehr als das Digitalisieren von Arbeitsblättern. Doch wie sieht eigentlich eine gute digitale Didaktik aus und wie können digitale Medien in Zeiten von Distanzlernen und Hybridunterricht gut eingesetzt werden? Wie kann ich als Lehrkraft erste Schritte gehen, auch wenn meine Schule noch nicht so weit ist oder die Rahmenbedingungen nicht optimal sind? In dem Vortrag werden mögliche Lösungsansätze für diese und weitere Fragen vorgestellt.

22. September

15:00-16:00 Uhr

Dr. Bettina Waffner
Befunde aktueller internationaler Forschung:
Gelingende Medienintegration in die Unterrichtspraxis geht über die Bereitstellung von Technik und einer geeigneten Infrastruktur sowie Lehrerfortbildungen (1) hinaus (Kerres & Waffner, 2019). Sie ist vielmehr eine weit reichende Innovation im Bildungsbereich, die
tradierte Praktiken des Unterrichtens und Lernens verändert (Fullan et al., 1991). In diesem Web Seminar werden Gelingensbedingungen für Medienintegration aufgezeigt, die in der internationalen Forschung identifiziert und diskutiert werden. Auf der Basis dieser Ergebnisse empirischer Forschung aus 125 aktuellen Studien, werden folgende Fragen thematisiert:
  • Was ändert sich für die berufliche Rolle von Lehrkräften?
  • Inwieweit ändert sich die pädagogische Arbeit mit der Integration digitaler Medien in die Unterrichtspraxis?
  • Wie muss die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften aussehen?
    Welche Bedingungen eine erfolgreiche Medienintegration begünstigen, ist bereits seit vielen Jahren insbesondere außerhalb Deutschlands untersucht. Von diesen Erfahrungen können wir heute für die Gestaltung einer zeitgemäßen Schule profitieren. Lassen Sie uns in diesem Web Seminar diskutieren, inwieweit die Befunde für Sie in der Praxis wichtig sein können. Wo sind Spielräume und Stellschrauben, um Schule in unserer zunehmend digital geprägten Welt zu verändern?
    Referenzen:
    Fullan, M. G., Stiegelbauer, S. M. & Fullan, M. (1991). The new meaning of educational change (2nd ed.). Teachers College Press Teachers College Columbia Univ; Ontario Institute for Studies in Education.
    Kerres, M. & Waffner, B. (2019). Digital School Networks: Technology Integration as a Joint Research and Development Effort. In R. M. Reardon & J. Leonard (Hg.), Integrating Digital Technology in Education: School-University-Community Collaboration (S. 227–241).
  • 15:00-16:00 Uhr

    Dr. Stephan Otto
    Wenn es um die Durchführung digitaler Lehr- und Lernformate geht, besteht seitens der Lernenden häufig die Befürchtung, dass diese ausschließlich in Form einer frontalen Präsentation von Lerninhalten durchgeführt werden und kein Raum für individuelle Lernbedarfe besteht.
    Im Rahmen dieses Web Seminars sollen Formate digitaler Veranstaltungen präsentiert werden, die das Potenzial besitzen, tatsächlich individuelle Lernbedarfe zu adressieren und eine bestmögliche Förderung aller Teilnehmenden sicherzustellen.
    Neben der Präsentation wird im Rahmen auch ausreichend Raum bereitgestellt, um die Formate mit den Teilnehmenden kritisch auf deren Alltagstauglichkeit in Schule und Unterricht zu diskutieren.
    15:00-16:00 Uhr

    Dr. Sabrina Rutter
    Padlet bietet die Möglichkeit, ortsunabhängig und in Echtzeit zusammenzuarbeiten. Die Handhabung ist einfach und kreativ. So können mithilfe verschiedener Vorlagen digitale Pinnwände erstellt, verwaltet und ganz einfach per Link geteilt werden. Es können Texte, Bilder, Videos, Links, Sprachaufnahmen, Bildschirmaufnahmen und Zeichnungen auf der Pinnwand abgelegt und miteinander verbunden werden. Zudem können die Einträge kommentiert werden. Im Web Seminar werden verschiedene Beispiele zur Nutzung von Padlet im Kontext von Schule (und Universität) aufgezeigt.
    15:00-16:00 Uhr

    Désirée Trautmann
    Sie wünschen sich ein gesundheitsförderliches Instrument zur kollegialen Hospitation? Die fragebogenbasierte Unterrichtsdiagnostik EMUplus (1) wurde aufgrund der Erkenntnis entwickelt, dass bereits die explizite Thematisierung gesundheitsrelevanter Ereignisse und Erlebnisse - im bewertungsfreien Raum und auf gleicher Augenhöhe mit einem selbst gewählten Partner - zu einer Entlastung und Befreiung beitragen kann. (Helmke). In diesem Web Seminar lernen Sie, basierend auf diesem Wissen, die Ziele und das Material von EMUplus kennen.

    (1) http://www.unterrichtsdiagnostik.info/ A. Helmke, T. Helmke, G. Lenske, G. Pham, A.-K. Praetorius, F.-W. Schrader & M. Ade-Thurow (UDiKom, KMK, Universität Koblenz, Landau)
    15:00-16:00 Uhr

    Kai Heddergott
    Vernetzen - Teilen - Inspirieren
    In diesem Format bieten wir Ihnen Raum und Räume um sich untereinander zu vernetzen. Als Teilnehmer*in haben Sie die Chance eigene Erfahrungen gelingender Praxis mit Kolleg*innen zu teilen und sich über Good Practice digitaler Lehr-Lernarrangements und kreative - vielleicht auch pragmatische - Wege auszutauschen. Wie in den vergangenen Monaten gelernt, nutzen wir digitale Wege um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen. Lassen Sie sich inspirieren! Sammeln und diskutieren Sie Ideen für Ihren eigenen Berufsalltag durch den Austausch mit Kolleg*innen anderer Schulen.
    Sie bestimmen die Inhalte.
    Sie liefern Impulse, Beispiele gelingender Praxis, Kommentare zum Umgang und der Bewältigung der aktuellen Situation. Ihre Vorschläge gestalten das Programm, Sie generieren den Stundenplan - wir begleiten die dabei entstehenden einzelnen so genannten Sessions als Moderator*innen, helfen bei der Strukturierung, halten im Hintergrund Arbeitsergebnisse fest und haben ein Auge auf die Zeit.

    Wir lehnen uns mit diesem Ansatz am interaktiven Veranstaltungs- und Diskussionsformat BarCamp an, das oft auch Unkonferenz genannt wird: Inhalte und Ablauf werden durch Sie als Teilnehmer*innen selbst entwickelt und Sie werden somit zu Teilgeber*innen.

    Senden Sie uns im Anschluss an die Online-Anmeldung bis zu drei Themen, die Sie interessieren, über die Sie berichten oder sich austauschen möchten per Mail an .img(.).img{at}.img(.).img. Nutzen Sie dabei zusätzlich auch die Hashtags #SoFunktionierts und #Redebedarf – dann wissen wir, ob Sie ein Beispiel erläutern möchten oder eher den Austausch suchen. Lassen Sie uns auch wissen, bei welchem der von Ihnen genannten Themen Sie als Impulsgeber*in fungieren könnten oder möchten. Wir bündeln die Themenwünsche und machen Sessions und einen Sessionplan daraus - und fragen dann bei den Teilnehmer*innen ab, wer sich für welche Session interessiert. Und dann ist es an Ihnen, in den virtuellen Session-Räumen in den Austausch zu gehen.

    Sie werden sehen, warum Teilnehmer*innen klassischer BarCamps diese Art des offenen, letztlich selbstorganisierten Austausches und Netzwerkens so schätzen. Wir übersetzen das Format digital pandemiegerecht, damit trotz aller Beschränkungen die Vernetzung von Ideen und Gedanken stattfinden kann.
    15:00-16:00 Uhr

    Prof. Michael Beißwenger, Dr. Liane Schüller
    In diesem Web Seminar stellen wir Möglichkeiten der Arbeit mit dem Werkzeug TEXTLABOR im Unterricht vor. Bei TEXTLABOR handelt es sich um eine Erweiterung zur Lernplattform Moodle, die als Open Educational Resource (OER) frei zur Verfügung gestellt wird [1] und die es erlaubt, digitale Texte und andere Materialien, die als PDF-Dateien zur Verfügung stehen, kooperativ zu annotieren, mit Kommentaren zu versehen und direkt an den Materialien über die Materialien schriftlich zu diskutieren. Wir skizzieren verschiedene didaktische Settings, mit denen das Werkzeug in germanistischen und deutschdidaktischen Seminaren an der Universität Duisburg-Essen eingesetzt wurde, und in dem die Lernenden ausgehend von Leitfragen und Transferaufgaben in Kleingruppen an Texten und Bildern arbeiten und damit eine intensive Diskussion dieser Materialien in einer Live-Sitzung (Präsenz oder per Videokonferenz) vorbereiten.
    Wir berichten von Erfahrungen und Evaluationsergebnissen in Bezug auf den Einsatz in Seminaren und zeigen auf, wie das TEXT- und das BILDLABOR im Deutschunterricht fachdidaktisch und methodisch sinnvoll in kooperativen Arbeits- und Sozialformen für die Förderung von Textkompetenzen, für die Erarbeitung literarischer Texte und für die Auseinandersetzung mit Bildmaterial genutzt werden können. Hierdurch soll deutlich werden, wie digitale Technologien mit ihren charakteristischen medialen Besonderheiten das Inventar an unterrichtlichen Arbeitsformen erweitern und Präsenzunterricht bereichern können.
    Im Fokus stehen Fragen der Aktivierung von Lernenden für die Erarbeitung voraussetzungsreicher Texte und für die Übernahme von Verantwortung im Rahmen kooperativer Arbeitsformen sowie der Veränderung von Lehrenden- und Lernendenrollen. Damit soll der Blick für das Primat der Didaktik bei der Konzeption mediendidaktischer Konzepte für den (Deutsch-)Unterricht geschärft werden, der für einen (fach-)didaktisch begründbaren Einsatz digitaler Medien im Unterricht als Teil der Professionalisierung für den Lehrberuf unabdingbar ist.
    15:00-16:00 Uhr

    Marie-Theres Derstappen, Simon Olmesdahl
    In dem Web Seminar werden wir eine Unterrichtseinheit für den Hybridunterricht (d. h. Präsenz- und Fernunterricht) vorstellen, in der Schüler*innen in Kleingruppen eine Kurzgeschichte planen, schreiben und überarbeiten. Dabei werden didaktische Überlegungen zum Hybridunterricht, zum Aufbau von Kurzgeschichten und zur Differenzierung einfließen. Die nötigen digitalen Tools werden natürlich ebenfalls vorgestellt. Die Unterrichtsreihe ist für den Englischunterricht in der Sekundarstufe I konzipiert, das Vorgehen lässt sich aber auf andere Fächer übertragen.
    15:00-16:00 Uhr

    Heike Schwede, Kira Zirwes
    Digitale Tools für das Lernen auf Distanz und/oder in der Schule
    Wir geben einen Überblick über digitale Tools, die man in der Grundschule für das Lernen auf Distanz als auch für das Lernen in der Klasse sehr gut einsetzen kann.
    Anhand von Beispielen geben wir unseren Teilnehmer*innen Impulse, wie man das Padlet, den Book Creator, Qwiqr, Mentimeter und QR-Codes vielfältig einsetzen kann. Zudem zeigen wir, wie man mit einfachen Mitteln ein Erklärvideo erstellen und in einen Wochenplan verlinken kann, ohne auf You Tube zurückgreifen zu müssen.
    Wir gehen dabei von der Idealvorstellung aus: Alle Kinder haben zu Hause einen Internetanschluss, ein Tablet oder einen Computer zur Verfügung.
    15:00-16:00 Uhr

    Barbara Meierarend, Kay Nüßler
    Dieses Schulungsangebot richtet sich an Einsteiger*innen für die Nutzung von Moodle zur digitalen Begleitung bzw. Ergänzung des Mathematikunterrichts.
    Moodlekurse eignen sich sehr gut dazu, neue Lerninhalte mittels Erklärvideos als vorbereitende Lernzeitaufgabe digital bereitzustellen. Damit kann die sogenannte Flipped Classroom Methode gewinnbringend mithilfe von Moodle digital angewendet werden. Die Unterrichtszeit kann so verstärkt zur Übung und Festigung genutzt werden.
    Diese Vorgehensweise wird Ihnen zunächst beispielhaft an zwei Moodlekursen aus der Sek I und Sek II aus Schülersicht vorgestellt. Anschließend lernen Sie notwendige Objekte von Moodlekursen zur Umsetzung der Flipped Classroom Methode kennen. Hierbei wird unter anderem Folgendes bearbeitet:
    Anlegen von Textfeldern: Hier können z. B. einleitende Worte zur neuen Lerneinheit hinterlegt werden?
    Einfügen von Erklärvideos
    Erklärvideos aus dem Internet oder selbst produzierte vermitteln anschaulich den Lerninhalt.
    Einfügen von Aufgaben, die bei Moodle korrigiert und bewertet werden können.
    Diese Aufgaben ermöglichen eine individuelle Begleitung des Lernprozesses.
    Einfügen von LearningApps/Learningsnacks
    Individuelle Lernzielkontrolle
    Nachrichten versenden/Chatfunktionen
    15:00-16:00 Uhr

    Dr. Nils Altner, Annette Sonius
    Die Pandemie hat uns alle in einen Ausnahmezustand versetzt. Ungewissheit,
    Angst und Verwirrung sind groß. Zugleich klopft die Digitalisierung von
    Bildung nicht mehr nur an die Tür - sie steht nun mitten im Raum. Welche
    analogen und digitalen Angebote zur Förderung von Ruhe, Achtsamkeit und
    Mitgefühl lassen sich im schulischen Kontext umsetzen? Welche haben sich im
    Alltag bewährt? Annette Sonius (SL der Münsterschule) und Dr. Nils Altner
    (Uni Duisburg-Essen) geben Input aus Praxis und Wissenschaft.
    Schulform: alle
    15:00-16:00 Uhr

    Simone Kriebs
    Resilienz, also die psychische Widerstandsfähigkeit, ist unerlässlich, um schwierige Situationen und Herausforderungen im Leben bewältigen zu können. Für Lehrer*innen ist Resilienz im Schulalltag eine wichtige Kompetenz, die dabei hilft, gelassener mit individuellen Verhaltensauffälligkeiten einzelner Kinder und mit klassendynamischen Prozessen umzugehen.
    Resilienz setzt sich unter anderem aus den Aspekten Optimismus und Fehlerfreundlichkeit, Lösungsorientierung, persönliche Verantwortungsübernahme, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen zusammen. Pädagog*innen, die ihren Schüler*innen diese Werte vorleben, unterstützen sie in einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung - und vermitteln über das reine Schulwissen hinaus grundlegende Ressourcen für ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Leben.
    Mit neurobiologischem Hintergrundwissen und vor allem praktischen Übungen unterstützt dieses Web Seminar Sie in der Sensibilisierung und Entwicklung Ihrer Resilienz und bietet Ihnen Ideen und Anregungen für die Resilienzförderung Ihrer Schüler*innen.
    Inhalte in diesem Seminar:
  • Grundlagen der Resilienzforschung
  • Säulen der Resilienz
  • Übungen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit
  • Selbstreflexion und Austausch
  • Methoden zur Stärkung der eigenen Widerstandsfähigkeit
  • 23. September

    15:00-16:00 Uhr

    Tobias Düttmann
    Die Integration digitaler Medien in Schulen und die Entwicklung kooperativer Arbeits- Lehr- und Lernformen ist eine Querschnittsaufgabe der Schulentwicklung mit weitreichenden Auswirkungen auf Personal, Pädagogik, die technische Ausstattung und die Organisation einer Schule. Als Ausdruck des gestaltungsorientierten Forschungsansatzes gestaltet und moderiert die learninglab GmbH in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen die Medienintegration in regionalen Schulnetzwerken.
    In den Schulnetzwerken bringen wir dazu Akteure aus Schulleitung, Kollegien, Lehrerfortbildung, Schulverwaltung und IT-Dienstleistern an einen Tisch und erarbeiten umfassende und arbeitsteilige Lösungen für eine nachhaltige Medienintegration. Arbeitsfelder sind hier neben der technischen Ausstattung die Organisationsentwicklung von Schulen, die Entwicklung kollegialer Formate für Fortbildungen und Unterrichtsentwicklung sowie Fragen der internen und externen Kommunikation.
    Innerhalb dieses langfristig angelegten Schulentwicklungs-prozesses im Netzwerk, entstehen so für Schulen und Schulträger individuelle, wirksame und effiziente Lösungen. Der Einstieg in diese Form der Netzwerkarbeit ist als Zukunftswerkstatt gestaltet, bei der eine gemeinsame Vision vom Lernen, Lehren und Arbeiten mit digitalen Medien gemeinsam entwickelt wird und Entwicklungsziele und Strategien bestimmt werden. Die Zusammenarbeit erfolgt arbeitsteilig in verschiedenen Gremien (Lenkungsrunde, Schulleitungen, Fachlehrer, Arbeitsgemeinschaften), wobei regelmäßige Netzwerktreffen (oft im Barcamp-Format) allen Schulleitungen und Lehrkräften die Möglichkeit zum praxisnahen Austausch bieten.
    Interessierte Schulleitungen und Fortbildungsakteure lernen in diesem Web Seminar die Arbeitsweise der LearningLab Schulnetzwerke kennen. Um in Ihrer Kommune ein Schulnetzwerk an den Start zu bringen, ist die Unterstützung durch den Schulträger sicherzustellen.
    15:00-16:00 Uhr

    Prof. Inga Gryl, Swantje Borukhovich-Weis, Jana Pokraka
    Das Web Seminar beleuchtet Bedeutung und Umsetzungsmöglichkeiten von Digitalisierung in der Grundschule. Welche Bedeutung hat die Digitalisierung vor dem Hintergrund alltags- und bildungsweltlicher Erfahrungen von Grundschüler*innen? Was sind Tools und Plattformen, die sich, bspw. im Fach Sachunterricht leicht einsetzen lassen und was sind inhaltliche Anknüpfungspunkte? Wir geben einen Einblick in praxisnahe Angebote, die sich konkret im Unterricht einsetzen lassen und werden einzelne Beispiele direkt im Web Seminar demonstrieren.
    15:00-16:00 Uhr

    Prof. Bärbel Barzel, Joyce Peters-Dasdemir
    In Math@distance besteht die große Herausforderung darin, nicht nur im Übungsmodus zu verharren, sondern auch das Lernen zu neuen Inhalten anzuregen. Im Web Seminar geht es um verschiedene Lernformate und konstruktive Unterstützungsangebote für Schüler*innen, so dass ein strukturierter Lehr-Lernprozess auch in distance gelingen kann. Dieses Angebot ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM).
    15:00-16:00 Uhr

    Kai Heddergott
    Vernetzen - Teilen - Inspirieren
    In diesem Format bieten wir Ihnen Raum und Räume um sich untereinander zu vernetzen. Als Teilnehmer*in haben Sie die Chance eigene Erfahrungen gelingender Praxis mit Kolleg*innen zu teilen und sich über Good Practice digitaler Lehr-Lernarrangements und kreative - vielleicht auch pragmatische - Wege auszutauschen. Wie in den vergangenen Monaten gelernt, nutzen wir digitale Wege um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen. Lassen Sie sich inspirieren! Sammeln und diskutieren Sie Ideen für Ihren eigenen Berufsalltag durch den Austausch mit Kolleg*innen anderer Schulen.
    Sie bestimmen die Inhalte.
    Sie liefern Impulse, Beispiele gelingender Praxis, Kommentare zum Umgang und der Bewältigung der aktuellen Situation. Ihre Vorschläge gestalten das Programm, Sie generieren den Stundenplan - wir begleiten die dabei entstehenden einzelnen so genannten Sessions als Moderator*innen, helfen bei der Strukturierung, halten im Hintergrund Arbeitsergebnisse fest und haben ein Auge auf die Zeit.

    Wir lehnen uns mit diesem Ansatz am interaktiven Veranstaltungs- und Diskussionsformat BarCamp an, das oft auch Unkonferenz genannt wird: Inhalte und Ablauf werden durch Sie als Teilnehmer*innen selbst entwickelt und Sie werden somit zu Teilgeber*innen.

    Senden Sie uns im Anschluss an die Online-Anmeldung bis zu drei Themen, die Sie interessieren, über die Sie berichten oder sich austauschen möchten per Mail an .img(.).img{at}.img(.).img. Nutzen Sie dabei zusätzlich auch die Hashtags #SoFunktionierts und #Redebedarf – dann wissen wir, ob Sie ein Beispiel erläutern möchten oder eher den Austausch suchen. Lassen Sie uns auch wissen, bei welchem der von Ihnen genannten Themen Sie als Impulsgeber*in fungieren könnten oder möchten. Wir bündeln die Themenwünsche und machen Sessions und einen Sessionplan daraus - und fragen dann bei den Teilnehmer*innen ab, wer sich für welche Session interessiert. Und dann ist es an Ihnen, in den virtuellen Session-Räumen in den Austausch zu gehen.

    Sie werden sehen, warum Teilnehmer*innen klassischer BarCamps diese Art des offenen, letztlich selbstorganisierten Austausches und Netzwerkens so schätzen. Wir übersetzen das Format digital pandemiegerecht, damit trotz aller Beschränkungen die Vernetzung von Ideen und Gedanken stattfinden kann.
    15:00-16:00 Uhr

    Jana Groß, Torsten Kupsch
    Unterricht in heterogenen Lerngruppen stellt Lehrkräfte vor vielfältige Herausforderungen. So benötigen z. B. die Schüler*innen in einem Wochenplan-Unterricht häufig individuelle Instruktionen zu Inhalten und Vorgehensweisen, bevor sie selbstständig arbeiten können. Lehrkräfte, die allein unterrichten, finden häufig nicht die nötige Ruhe, um ausführlich und genau genug zu erklären. In diesem WebSeminar lernen die Teilnehmer*innen Erklärvideos als eine Möglichkeit kennen, wie sie Kindern sowohl im Präsenzunterricht als auch im Distanzlernen individuell Abläufe und Inhalte erklären können. Wir erarbeiten mit den Teilnehmenden Kriterien für gelungene Erklärvideos, stellen Apps vor, mit denen sie solche Erklärvideos selbst erstellen können und zeigen Wege zum Erstellen eigener Videos auf.
    Abschließend diskutieren wir mit Ihnen die Chancen und Grenzen von Erklärvideos im Unterricht.
    15:00-16:00 Uhr

    Marie-Theres Derstappen, Simon Olmesdahl
    In dem Web Seminar werden wir eine Unterrichtseinheit für den Hybridunterricht (d. h. Präsenz- und Fernunterricht) vorstellen, in der Schüler*innen in Kleingruppen eine Kurzgeschichte planen, schreiben und überarbeiten. Dabei werden didaktische Überlegungen zum Hybridunterricht, zum Aufbau von Kurzgeschichten und zur Differenzierung einfließen. Die nötigen digitalen Tools werden natürlich ebenfalls vorgestellt. Die Unterrichtsreihe ist für den Englischunterricht in der Sekundarstufe I konzipiert, das Vorgehen lässt sich aber auf andere Fächer übertragen.
    15:00-16:00 Uhr

    Barbara Meierarend, Kay Nüßler
    Dieses Schulungsangebot richtet sich an Einsteiger*innen für die Nutzung von Moodle zur digitalen Begleitung bzw. Ergänzung des Mathematikunterrichts.
    Moodlekurse eignen sich sehr gut dazu, neue Lerninhalte mittels Erklärvideos als vorbereitende Lernzeitaufgabe digital bereitzustellen. Damit kann die sogenannte Flipped Classroom Methode gewinnbringend mithilfe von Moodle digital angewendet werden. Die Unterrichtszeit kann so verstärkt zur Übung und Festigung genutzt werden.
    Diese Vorgehensweise wird Ihnen zunächst beispielhaft an zwei Moodlekursen aus der Sek I und Sek II aus Schülersicht vorgestellt. Anschließend lernen Sie notwendige Objekte von Moodlekursen zur Umsetzung der Flipped Classroom Methode kennen. Hierbei wird unter anderem Folgendes bearbeitet:
    Anlegen von Textfeldern
    Hier können z. B. einleitende Worte zur neuen Lerneinheit hinterlegt werden?
    Einfügen von Erklärvideos
    Erklärvideos aus dem Internet oder selbst produzierte vermitteln anschaulich den Lerninhalt.
    Einfügen von Aufgaben, die bei Moodle korrigiert und bewertet werden können.
    Diese Aufgaben ermöglichen eine individuelle Begleitung des Lernprozesses.
    Einfügen von LearningApps/Learningsnacks
    Individuelle Lernzielkontrolle
    Nachrichten versenden/Chatfunktionen
    15:00-16:00 Uhr

    Kevin Niehaus
    Das Web Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie in der aktuellen Zeit um
    Homeschooling und Distance-Learning digitale Medien und Apps unter sprachsensiblen Aspekten im Rahmen inklusiver Sprachbildung genutzt werden können. Viele Kinder und Jugendliche, die im Spracherwerb noch kontinuierliche Unterstützung und Begleitung benötigen, können durch den gezielten Einsatz von alternativen Formen der digitalen Kommunikation und des Lernens profitieren. Um unter inklusiven Aspekten möglichst viele Schüler*innen digital abzuholen, wird im Web Seminar vor allem der Fokus auf digitale Anwendungen gelegt, die mit einem Smartphone seitens der Schüler*innen aufgerufen und bearbeitet werden können. Durch den hohen Aufforderungscharakter und Lebensweltbezug der ausgewählten und vorgestellten Medien/Apps, können sprachliche Lernanlässe auch außerhalb der Schule auf vielfältiger Art und Weise durch Lehrkräfte vorbereitet und betreut werden.
    Folgende inhaltlichen Schwerpunkte werden thematisiert:

    Überblick Medienkompetenzrahmen NRW
    Was umfasst die Perspektive einer Inklusiven Sprachbildung?
    Vorstellung: Unterstützung durch digitale Medien und Apps
    DIY (Do It Yourself) - Praxisphase
    Evaluation
    Technische Ausstattung: Es wäre vorteilhaft/wünschenswert, wenn Sie neben einem Computer für die Videokonferenz noch ein Smartphone/Tablet haben, um zu gewissen Punkten parallel arbeiten zu können.
    TN Begrenzung: 10 TN
    15:00-16:00 Uhr

    Henning Steff, Lennard Thomé
    Das aufgrund der Corona-Krise abrupt eingeführte Lernen auf Distanz stellte und stellt viele Lehrende vor große Herausforderungen. Ein angeführtes Problemfeld war dabei oftmals das Stellen von Aufgaben und insbesondere der zeitliche Aufwand des anschließenden individuellen Feedbacks an die Lernenden. In diesem Web Seminar möchten wir in einen Austausch über die gesammelten Erfahrungen kommen und Möglichkeiten aufzeigen, wie individuelles Feedback über verschiedene Online-Tools erleichtert werden kann. Auch Perspektiven für die künftige Arbeit im Regelunterricht sollen thematisiert werden.
    15:00-16:00 Uhr

    Dr. Nils Altner, Annette Sonius
    Die Pandemie hat uns alle in einen Ausnahmezustand versetzt. Ungewissheit,
    Angst und Verwirrung sind groß. Zugleich klopft die Digitalisierung von
    Bildung nicht mehr nur an die Tür - sie steht nun mitten im Raum. Welche
    analogen und digitalen Angebote zur Förderung von Ruhe, Achtsamkeit und
    Mitgefühl lassen sich im schulischen Kontext umsetzen? Welche haben sich im
    Alltag bewährt? Annette Sonius (SL der Münsterschule) und Dr. Nils Altner
    (Uni Duisburg-Essen) geben Input aus Praxis und Wissenschaft.
    Schulform: alle
    15:00-16:00 Uhr

    Renate Naderwitz, Simone Schick
    In diesem Web Seminar erläutern und dokumentieren wir unsere aktuellen Erfahrungen mit einem neuen DaZ- Konzept, das sich beim Homeschooling bewährt hat, aber auch in einem digital unterstützten Präsenzunterricht eingesetzt werden kann.
    Das Konzept wurde für die Schüler*innen der GGS Dichterviertel in Mülheim an der Ruhr entwickelt und in zahlreichen Videokonferenzen ausprobiert und optimiert und kann sowohl in der Grundschule, Förderschule und der Sekundarstufe I eingesetzt werden.
    Als Beispiel beleuchten wir das Konzept der Satzstraßen. Diese vermitteln grammatische Zusammenhänge in anschaulicher und transparenter Weise. Dabei geht es nicht um zähes Auswendiglernen von Regeln, sondern um die Einbettung grammatischer Stolperstellen in situative Zusammenhänge.
    Die Satzstraßen bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten für einen handlungsorientierten Unterricht, der alle Kinder und nicht nur die DaZ-Lernenden zu Sprachforschern macht, die Gesetzmäßigkeiten entdecken, Besonderheiten der deutschen Sprache untersuchen und, idealerweise, mit anderen Sprachsystemen vergleichen.
    Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie in spielerische Art und Weise Wortschatz und das systematische Einschleifen von grammatischen Strukturen trainiert werden kann.
    Die Moderatorinnen erläutern die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten für die verschiedenen Lernarrangements.
    15:00-16:00 Uhr

    Susanne Kleinow, Maria Pelzer-Georg
    In diesem Web Seminar wollen wir versuchen, mit Ihnen über Ihre Erfahrungen in der Zeit des Distanzlernens in den Austausch zu kommen.
    Was hat gut funktioniert?
    Wo gab es Hürden und Hindernisse?
    Welche Lösungen haben Sie gefunden?
    Welche Lernformen haben Sie gewählt?
    Welche digitalen Plattformen/Lernangebote eignen sich für die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung?
    Welche Kontaktformen haben sich bewährt?
    Wie klappte es mit der Rückmeldung mit dem Feedback?
    Reaktionen der Schülerinnen und Schüler
    Perspektiven:
    Konzept Blended Learning als Chance?
    Digitale Plattformen und Homeschooling als Ergänzung zum Präsenzunterricht
    Wir sind keine Expertinnen auf diesem Gebiet, aber wir würden uns gerne mit Ihnen auf den Weg machen.

    24. September

    15:00-16:00 Uhr

    Prof. Florian Schacht, Daniel Thurm
    Im Rahmen des Web Seminars wird die Rolle von Lernvideos im Mathematikunterricht diskutiert. Dabei werden u. a. Aspekte der Auswahl und Produktion von Lernvideos thematisiert. Dieses Angebot ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM).
    15:00-16:00 Uhr

    Dr. René Breiwe, Britta Erwens
    In diesem Web Seminar erfolgt ein praxisbezogener Blick auf Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien unter Berücksichtigung der Diversität von Schüler*innen. Zum Eingang des Web Seminars wird kurz auf die zugrunde gelegten theoretischen Verständnisse von Inklusion und Digitalisierung eingegangen. Im Mittelpunkt des Web Seminars stehen jedoch Vorstellung und Diskussion ausgewählter Lernsoftware vor dem Hintergrund der Chancen und Grenzen für die Nutzung in der Schule im Sinne ihrer individualisierenden, differenzierenden bzw. assistiven Möglichkeiten. Hierbei werden Einsatzszenarien vorgeschlagen und anschließend unter Verwendung ausgewählter Tools diskutiert.
    Ziel ist es, im Kontext der derzeitigen Strukturen und Praktiken im deutschen Schulsystem die Bedeutung von digitalen Medien im Kontext von Inklusion und Diversität zu diskutieren.
    15:00-16:00 Uhr

    Dr. Manuela Endberg, Dr. Marco Hasselkuß
    Wie andere Querschnittsthemen der Schulentwicklung erfordert auch die Integration digitaler Medien neue organisationale Regeln und Praktiken in verschiedenen Dimensionen der Schulentwicklung. Wie diese beschlossen, umgesetzt und nachhaltig „gelebt“ werden, ist von allen Personen in der Schule abhängig. Die ohnehin vorhandene Heterogenität der schulischen Akteur*innen wird im Kontext der Digitalisierung durch weitere Aspekte erhöht: Nennenswert sind u.a. unterschiedlich ausgeprägte Wissens- und Kompetenzstände im Umgang mit digitalen Technologien, Einstellungen gegenüber dem Einsatz digitaler Medien in Lehr- und Lernkontexten, Ängste und Bedenken sowie praktische Erfahrungen. Diese spielen in allen Facetten der Schulentwicklung eine wichtige Rolle. Die digitale Heterogenität der schulischen Akteur*innen als Potenzial für Schulentwicklungsprozesse anzuerkennen, soll Ziel dieses Web Seminars sein.
    Dazu werden Möglichkeiten der Schulentwicklung in der digitalisierten Welt vorgestellt und anhand empirischer Befunde verortet. Darüber hinaus werden konkrete praktische Ideen zur Anwendung in der eigenen Schule präsentiert. Mittels Reflexionsfragen sollen die Teilnehmenden die aktuelle Situation in Ihrer Schule hinterfragen und bestenfalls Ansätze für schulindividuelle Entwicklungsprozesse ableiten.
    Orientierung bieten dafür die folgenden Dimensionen, die optimalerweise alle ineinandergreifen:
    Organisationsentwicklung: Beschreibt das Vorhandensein bzw. die Schaffung der organisationalen und personellen Rahmen-bedingungen, meist durch die Schulleitung, sowie die Entwicklung einer in der Schule geteilten Vision
    Welches Ziel soll konkret in der Schule verfolgt werden? (z.B. Einführung einer Lernplattform, Konzept für die kollaborative Entwicklung von Unterrichtseinheiten/-reihen, Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung der Kompetenzen von Schüler*innen etc.)
    Welche Rolle kommt dabei der Schulleitung zu?
    Personalentwicklung:
    Umfasst diejenigen Strukturen und Maßnahmen, die zur Kompetenzentwicklung im Kollegium beitragen, z.B. interne und externe Fortbildungen
    Wie digital kompetent/heterogen ist das Kollegium?
    Wie lassen sich die unterschiedlichen Vorerfahrungen nutzen (z.B. Bildung von Arbeitsgruppen, Organisation von internen (Mikro-)Fortbildungen?)
    Welches Wissen sollte von außen in die Schule kommen? (z. B. Suche nach geeigneten Fortbildungsangeboten, Kooperationsmöglichkeiten etc.)
    Unterrichtsentwicklung:
    Beinhaltet die pädagogisch-didaktischen und methodischen Ziele und Vorgehensweisen zur Konzeption und Durchführung von Unterricht
    Ideensammlungen z. B. im Rahmen der Angebote des Medienkompetenzrahmens NRW
    Vorstellung einer Möglichkeit zur fachspezifischen Generierung eigener Unterrichtsideen
    Technikentwicklung:
    Umfasst die an der Schule vorhandene bzw. perspektivisch zur Verfügung stehende IT-Infrastruktur, Soft- und Hardware sowie personelle und finanzielle Ressourcen zu deren Instand-haltung und Erneuerung
    Über welche technischen Möglichkeiten verfügt die Schule bereits?
    Welche werden (noch) benötigt? (z. B. mit Blick auf das anvisierte Ziel, s. Organisationsentwicklung)
    Wie ist der Support geregelt?
    Kooperationsentwicklung:
    Umfasst alle Strukturen und Maßnahmen der schulinternen und schulexternen Zusammenarbeit (z. B. auch mit anderen Schulen, in Netzwerken, mit außerschulischen Bildungseinrichtungen)
    Hängt z. T. stark mit der Organisations- und Personalentwicklung zusammen
    Welche Kooperations-strukturen sind schon in der Schule etabliert? (intern und extern)
    Beschreibung von Schul-netzwerken zum Thema Digitalisierung als Form der schulübergreifenden Kooperation
    15:00-16:00 Uhr

    Janna Plate
    Seit dem Frühjahr erleben wir alle eine enorme Krise. Im Großen wie im Kleinen, standen wir plötzlich vor neuen Herausforderungen, die wir irgendwie lösen mussten.
    Jeder ging anders damit um: während die Einen aus Panik Toilettenpapier eingelagert haben, haben andere die erzwungene Auszeit positiv für sich genutzt. Auch der Schulalltag wurde durch die Pandemie auf den Kopf gestellt und für alle Beteiligten - Kinder, Eltern und Lehrer*innen - zu einer besonderen Herausforderung. Für viele Menschen lag und liegt die größte Aufgabe jedoch darin, nicht an der Situation zu verzweifeln und positiv in die Zukunft zu blicken.
    Woran liegt es, dass manche Menschen in krisenhaften Situationen den Kopf nicht in den Sand stecken, während andere schon an vermeintlichen Kleinigkeiten im Alltag verzweifeln? Sie sind resilient, d.h. sie verfügen über eine innere Widerstandskraft, mit der sie auf äußere Einflüsse reagieren. Natürlich werden sie auch mit negativen Situationen konfrontiert, aber sie verzweifeln nicht, sondern richten sich wieder auf und gehen meist sogar gestärkt aus der Krise.
    Die gute Nachricht: Resilienz ist nicht angeboren, sondern kann aufgebaut und trainiert werden. In diesem Web Seminar lernen Sie wichtige Resilienzfaktoren und praktische Übungen kennen, mit denen Sie z. B. Ihre Flexibilität trainieren, um gelassener auf Unbekanntes reagieren zu können.
    15:00-16:00 Uhr

    Kai Heddergott
    Vernetzen - Teilen - Inspirieren
    In diesem Format bieten wir Ihnen Raum und Räume um sich untereinander zu vernetzen. Als Teilnehmer*in haben Sie die Chance eigene Erfahrungen gelingender Praxis mit Kolleg*innen zu teilen und sich über Good Practice digitaler Lehr-Lernarrangements und kreative - vielleicht auch pragmatische - Wege auszutauschen. Wie in den vergangenen Monaten gelernt, nutzen wir digitale Wege um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen. Lassen Sie sich inspirieren! Sammeln und diskutieren Sie Ideen für Ihren eigenen Berufsalltag durch den Austausch mit Kolleg*innen anderer Schulen.
    Sie bestimmen die Inhalte.
    Sie liefern Impulse, Beispiele gelingender Praxis, Kommentare zum Umgang und der Bewältigung der aktuellen Situation. Ihre Vorschläge gestalten das Programm, Sie generieren den Stundenplan - wir begleiten die dabei entstehenden einzelnen so genannten Sessions als Moderator*innen, helfen bei der Strukturierung, halten im Hintergrund Arbeitsergebnisse fest und haben ein Auge auf die Zeit.

    Wir lehnen uns mit diesem Ansatz am interaktiven Veranstaltungs- und Diskussionsformat BarCamp an, das oft auch Unkonferenz genannt wird: Inhalte und Ablauf werden durch Sie als Teilnehmer*innen selbst entwickelt und Sie werden somit zu Teilgeber*innen.

    Senden Sie uns im Anschluss an die Online-Anmeldung bis zu drei Themen, die Sie interessieren, über die Sie berichten oder sich austauschen möchten per Mail an .img(.).img{at}.img(.).img. Nutzen Sie dabei zusätzlich auch die Hashtags #SoFunktionierts und #Redebedarf – dann wissen wir, ob Sie ein Beispiel erläutern möchten oder eher den Austausch suchen. Lassen Sie uns auch wissen, bei welchem der von Ihnen genannten Themen Sie als Impulsgeber*in fungieren könnten oder möchten. Wir bündeln die Themenwünsche und machen Sessions und einen Sessionplan daraus - und fragen dann bei den Teilnehmer*innen ab, wer sich für welche Session interessiert. Und dann ist es an Ihnen, in den virtuellen Session-Räumen in den Austausch zu gehen.

    Sie werden sehen, warum Teilnehmer*innen klassischer BarCamps diese Art des offenen, letztlich selbstorganisierten Austausches und Netzwerkens so schätzen. Wir übersetzen das Format digital pandemiegerecht, damit trotz aller Beschränkungen die Vernetzung von Ideen und Gedanken stattfinden kann.
    15:00-16:00 Uhr

    Nicola Küppers, Jana Groß
    Die neue Notwendigkeit der Verzahnung von Präsenz- und Distanzlernen erfordert ein Schulleitungshandeln, das Changeprozesse initiiert und begleitet.
    In unserem Web Seminar sammeln wir gemeinsam Next-Practice-Beispiele gelungener Unterstützungen der Personal-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung und beraten die Entwicklung von Handlungsstrategien für die ersten Schritte der einzelnen Schulen.
    Dieser Workshop ist für Schulleitungen und Steuergruppen ausgeschrieben.
    15:00-16:00 Uhr

    Susanne Kleinow, Maria Pelzer-Georg
    In diesem Web Seminar wollen wir versuchen, mit Ihnen über Ihre Erfahrungen in der Zeit des Distanzlernens in den Austausch zu kommen.
    Was hat gut funktioniert?
    Wo gab es Hürden und Hindernisse?
    Welche Lösungen haben Sie gefunden?
    Welche Lernformen haben Sie gewählt?
    Welche digitalen Plattformen/Lernangebote eignen sich für die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung?
    Welche Kontaktformen haben sich bewährt?
    Wie klappte es mit der Rückmeldung mit dem Feedback?
    Reaktionen der Schülerinnen und Schüler
    Perspektiven:
    Konzept Blended Learning als Chance?
    Digitale Plattformen und Homeschooling als Ergänzung zum Präsenzunterricht
    Wir sind keine Expertinnen auf diesem Gebiet, aber wir würden uns gerne mit Ihnen auf den Weg machen.
    15:00-16:00 Uhr

    Henning Steff, Lennard Thomé
    Das aufgrund der Corona-Krise abrupt eingeführte Lernen auf Distanz stellte und stellt viele Lehrende vor große Herausforderungen. Ein angeführtes Problemfeld war dabei oftmals das Stellen von Aufgaben und insbesondere der zeitliche Aufwand des anschließenden individuellen Feedbacks an die Lernenden. In diesem web Seminar möchten wir in einen Austausch über die gesammelten Erfahrungen kommen und Möglichkeiten aufzeigen, wie individuelles Feedback über verschiedene Online-Tools erleichtert werden kann. Auch Perspektiven für die künftige Arbeit im Regelunterricht sollen thematisiert werden.
    15:00-16:00 Uhr

    Heike Schwede, Kira Zirwes
    Digitale Tools für das Lernen auf Distanz und/oder in der Schule
    Wir geben einen Überblick über digitale Tools, die man in der Grundschule für das Lernen auf Distanz als auch für das Lernen in der Klasse sehr gut einsetzen kann.
    Anhand von Beispielen geben wir unseren Teilnehmer*innen Impulse, wie man das Padlet, den Book Creator, Qwiqr, Mentimeter und QR-Codes vielfältig einsetzen kann. Zudem zeigen wir, wie man mit einfachen Mitteln ein Erklärvideo erstellen und in einen Wochenplan verlinken kann, ohne auf You Tube zurückgreifen zu müssen.
    Wir gehen dabei von der Idealvorstellung aus: Alle Kinder haben zu Hause einen Internetanschluss, ein Tablet oder einen Computer zur Verfügung.
    15:00-16:00 Uhr

    Simone Kriebs
    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung und trotzdem, fällt es vielen Menschen nicht leicht positiv Neuerungen gegenüberzustehen. Besonders in diesem Jahr, wurden wir alle vor viele neue Herausforderungen gestellt, indem Entscheidungen im Außen getroffen worden sind, mit denen wir einen Umgang finden dürfen.
    Was wir jedoch individuell entscheiden können ist, wie wir mit diesen Entscheidungen umgehen wollen. Ob wir innere Strukturen entwickeln die uns stärken und Kraft geben oder die uns eher Schwächen.
    Ein Verständnis für die eigene Persönlichkeit und innere Wahrnehmungsmuster bietet Möglichkeiten die eigene Komfortzone zu erweitern. Mit neurobiologischem Hintergrundwissen und vor allem praktischen Übungen unterstützt dieses Web Seminar Sie neue Blickwinkel auf Veränderungen einzunehmen und kompetente Lösungen für die innere Zufriedenheit zu finden.
    Inhalte in diesem Seminar:
  • Grundlagen inneren Wahrnehmungsfilter
  • Strategien um mit inneren Widerständen zu verändern
  • Übungen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit
  • Selbstreflexion durch Perspektivwechsel
  • Methoden Erweiterung der Komfortzone
  • 15:00-16:00 Uhr

    Renate Naderwitz, Simone Schick
    In diesem Web Seminar erläutern und dokumentieren wir unsere aktuellen Erfahrungen mit einem neuen DaZ- Konzept, das sich beim Homeschooling bewährt hat, aber auch in einem digital unterstützten Präsenzunterricht eingesetzt werden kann.
    Das Konzept wurde für die Schüler*innen der GGS Dichterviertel in Mülheim an der Ruhr entwickelt und in zahlreichen Videokonferenzen ausprobiert und optimiert und kann sowohl in der Grundschule, Förderschule und der Sekundarstufe I eingesetzt werden.
    Als Beispiel beleuchten wir das Konzept der Satzstraßen. Diese vermitteln grammatische Zusammenhänge in anschaulicher und transparenter Weise. Dabei geht es nicht um zähes Auswendiglernen von Regeln, sondern um die Einbettung grammatischer Stolperstellen in situative Zusammenhänge.
    Die Satzstraßen bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten für einen handlungsorientierten Unterricht, der alle Kinder und nicht nur die DaZ-Lernenden zu Sprachforschern macht, die Gesetzmäßigkeiten entdecken, Besonderheiten der deutschen Sprache untersuchen und, idealerweise, mit anderen Sprachsystemen vergleichen.
    Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie in spielerische Art und Weise Wortschatz und das systematische Einschleifen von grammatischen Strukturen trainiert werden kann.
    Die Moderatorinnen erläutern die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten für die verschiedenen Lernarrangements.

    25. September

    14:30-16:00 Uhr

    Prof. Dr. Bärbel Barzel, Frajo Liegmann, Jana Groß, Nicola Küppers
    Abstract folgt

    Alle Termine als iCal herunterladen.

    Eröffnung | Montag, 21. September 2020

    14:30 Uhr Begrüßung & Vorstellen des Formats
    14:45 Uhr Vortrag: „Eine zeitgemäße Lernkultur in Schule – Legen wir los!“, Jacob Chammon (Forum Bildung Digitalisierung)

    Mit dem Eröffnungsvortrag am Montag, 21. September, möchten wir gemeinsam mit Ihnen in die Fortbildungswoche starten. Jacob Chammon, Vorstand des Vereins Forum Bildung Digitalisierung, gibt einen spannenden Input und beleuchtet die aktuelle Situation aus unterschiedlichen Perspektiven. Als ehemaliger Schulleiter kennt er die Herausforderungen, denen sich Schulen stellen müssen, um den digitalen Wandel zu gestalten. Mit der Corona-Krise hat das Thema Digitalisierung einen Schub bekommen, wie eine langfristige Weiterentwicklung von Schule auch nach der Pandemie aussehen kann, darauf blickt Jacob Chammon in seinem Vortrag: „Eine zeitgemäße Lernkultur in Schule – Legen wir los!“.

    Web-Seminare | Dienstag, 22. September bis Donnerstag, 24. September 2020

    15:00 Uhr Web-Seminare (einstündig)
    An drei aufeinanderfolgenden Tagen bieten wir Ihnen eine Auswahl an vielfältigen Web-Seminaren. Wir wollen ganz unterschiedliche Ebenen bedienen und Ihnen fachliche und fachübergreifende Impulse für Ihren Unterricht geben. Personen in Leitungsfunktionen finden darüber hinaus Angebote, die aus einer Schulentwicklungsperspektive Ideen vorstellen, die eigene Schule weiterzuentwickeln.
    Neben Web-Seminaren, die Ihnen fundierte Einblicke didaktischer Optionen für digitales Lehren und Lernen liefern, möchten wir Ihnen auch Raum geben, sich auszutauschen, sich gegenseitig zu inspirieren und Ideen mit Fachkolleg*innen zu diskutieren. Das HerbstCamp „Digitalisiertes Lernen: Kommunizieren, Entlasten und Unterstützen“ bedient sich an Ideen eines BarCamps. Was Sie bei diesem offenen, zeitgemäßen Format genau erwartet, lesen Sie im Abstract zum „HerbstCamp – Digitalisiertes Lernen: Kommunizieren, Entlasten und Unterstützen“. (s.o.)

    Abschluss | Freitag, 25. September 2020

    14:30 Uhr Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Bärbel Barzel (UDE), Frajo Liegmann (ZfsL Jülich & Aachen), Jana Groß und Nicola Küppers (Grundschule am Dichterviertel)
    Die Fortbildungswoche endet mit einer digitalen Diskussionsrunde. Die Expert*innen aus Schule und Hochschule bündeln die Eindrücke aus den Webseminaren und diskutieren aus unterschiedlichen Perspektiven. Welche Ansatzpunkte und welche Bedarfe lassen sich ableiten – für die Schulen und die einzelnen Lehrpersonen, um eine zeitgemäße Lernkultur umzusetzen? Hier laden wir Sie ein, sich Zeit zu nehmen, Ihre individuellen Lernerfahrungen aus dem diesjährigen Fortbildungsangebot zu rekapitulieren und mit weiteren Impulsen aus der Abschlussdiskussion in den Berufsalltag zurückzukehren.

    Ansprechpartnerin

    Dilek Gürsoy-Posse

    Anmeldung zur digitalen Herbstschule noch bis zum 10. September 2020

    18. August 2020|

    Vom 21. bis 25. September 2020 findet die Herbstschule Heterogenität in Schule und Unterricht statt, erstmal in einem Online-Format. Die Anmeldung ist noch bis zum 10. September 2020 möglich. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung, die vom ZLB mit RuhrFutur und den Kompetenzteams Essen und Mülheim/Oberhausen organisiert wird, lautet ,Digitalisiertes Lernen – Kommunizieren, entlasten, unterstützen‘.

    Herbstschule in diesem Jahr erstmals digital

    23. Juni 2020|

    Die Herbstschule Heterogenität in Schule und Unterricht findet vom 21. bis 25. September 2020 statt - aufgrund der besonderen Umstände in diesem Jahr erstmalig in einem vollständig digitalen Format. Die Herbstschule ist eine gemeinsame Veranstaltung von RuhrFutur, der Universität Duisburg-Essen und den Kompetenzteams Essen und Mülheim/Oberhausen.

    Sehr großes Interesse an der siebten Herbstschule

    23. September 2019|

    Zum siebten Mal fand am 17. und 18. September an der UDE die Herbstschule - Heterogenität in Schule und Unterricht statt. Rund 600 Lehrkräfte, Referendar/-innen und Lehramtsstudierende nahmen an den Plenarvorträgen und den weiterführenden Workshops teil.

    Hallo,
    ich heiße BeLa.