Das Lehramts­studium und der daran anschließende Beruf als Lehrkraft ver­langen neben fach­lichen und fach­didaktischen Kom­petenzen auch über­fachliche Schlüssel­quali­fikationen. Wir bieten Ihnen studien­begleitende Work­shops zu folgenden relevanten Themen­feldern an:

  • Beruf und Rolle der Lehrkraft
  • Didaktik und Methodik
  • Kommunikation
  • Differenzierung, Integration und Förderung
  • Diagnostik, Beurteilung und Beratung
  • Medienbildung

Unsere Trainer*innen sind Expert*innen aus der (Schul-)Praxis.

Wenn Sie Workshops im Umfang von 30 Stunden besucht haben, können Sie die Gesamtbescheinigung über den Erwerb von Schlüsselqualifikationen beantragen. Die Gesamtbescheinigung Medienkompetenz in der Schule setzt  das Absolvieren des Grundlagenworkshops sowie drei weiterer Workshops aus dem Bereich Medien voraus. Beide Bescheinigungen erhalten Sie -auf Antrag- einmalig am Ende oder nach Beendigung Ihres Studiums.

Machen Sie sich einen Eindruck. Am 08. September 2015 besuchte uns das fonDue-Reporterteam und begleitete einen Workshop filmisch.

Hinweise:

Die Workshops finden in entweder in Präsenz oder online über BigBlueButton statt. Für die online Workshops gilt: Angemeldete Studierende erhalten die entsprechenden Zugangsdaten spätestens einen Tag vor dem Workshop per E-Mail. Für die Teilnahme wird mindestens ein funktionierendes Mikrofon benötigt, eine Kamera sollte möglichst ebenfalls vorhanden sein. Die Nutzung des Webbrowsers Google Chrome wird empfohlen.

Zielgruppen

Zielgruppen des Basic und Advanced Trainings sind Lehramtsstudierende aller Fächer, Schulformen und Semester – vom Studienstart (Basic) bis hin zum Studienabschluss (Advanced) der Universitäten Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund. Die Workshops sind kostenfrei. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Sie können Ihren künftigen Arbeitgeber*innen belegen, dass Sie sich im Bereich Schlüsselqualifikationen freiwillig qualifiziert haben und Ihr Selbstverständnis zur Rolle als Lehrkraft und zum Beruf der Lehrkraft reflektiert haben.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Anmeldung an buat@uni-due.de (Dr. Andrea Geisler).

Anmeldung

Bitte lesen Sie vor Anmeldung die Anmeldehinweise gründlich durch (siehe oben)!
Selbstverständlich werden Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben.

Programm

Das Programm

Die dritte Anmeldephase in diesem Semester hat bereits begonnen.

März

20. März
2026
10:00 - 16:00 Uhr
WST-C.12.09

Bereits vor der Corona-Pandemie waren Verschwörungsideologien – wie diverse Umfragen zeigten – weit verbreitet. Durch die aktuelle Krise gelangen sie allerdings besonders deutlich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, weil die Krise einerseits ihr latent vorhandenes Mobilisierungspotential manifest werden lässt und andererseits in der Verunsicherung gesellschaftlicher Krisenzeiten Verschwörungsideologien eine Linderung der Symptome bieten. Gegenüber einer komplexen und bisweilen undurchsichtigen Welt bieten Verschwörungsideologien allgemeingültige Erklärungen. Die*der Verschwörungsideolog*in befindet sich in der ausgezeichneten Position, sich in der Diskussion mit anderen und der Erkenntnis der Welt immer nur mit sich selbst zu befassen. Jedes Gespräch mit ihm gerät zum Selbstgespräch, weil alle Unterschiede auf den einen Punkt der Verschwörung zusammenlaufen.

Die aktuelle Welle manifester Äußerungen des Verschwörungsglaubens macht somit ein gesellschaftliches Problemfeld deutlich, das nicht einfach mit der Pandemie wieder verschwindet. Sie stellt zudem in der Schule vor handgreifliche Probleme, wenn gemeinsame Diskussionen auf das geschlossene Weltbild des Verschwörungsdenkens aufprallen. Zudem wird oftmals in der Ausbildung kein angemessenes Verständnis von Verschwörungsideologien  – und im Übrigen auch dem eng damit verbundenen Themenfeld antisemitischer Ideologie – vermittelt. Daher werden sie oft erst zu spät erkannt und überfordern.

Der Workshop möchte ein ausreichendes Problembewusstsein vermitteln und Argumente sowie Handlungsoptionen an die Hand geben. Dazu gehören einerseits ein Wissen um die grundlegenden Mechanismen von Verschwörungserzählungen und andererseits Argumentationshilfen die strategisch auf diese allgemeinen Mechanismen zugeschnitten sind. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich einzugestehen, dass gefestigte Verschwörungstheoretiker*innen beinahe unmöglich von der Falschheit ihrer Meinung zu überzeugen sind und es hier kein einfach anzuwendendes Patentrezept gibt. Gerade das Eingestehen und Zulassen auch von eigenen Unsicherheiten ist letztlich entscheidend im Umgang mit Anhänger*innen einer Verschwörungsideologie. 

Zudem möchte der Workshop eine Diskussion über Fake News und einen kritischen Umgang mit etablierten Medien anregen. Die notwendige Kritik an Fake News führt allzu oft in die Affirmation herkömmlicher Zeitungen und öffentlich-rechtlicher Berichterstattung. Eine Kritik an den Letzteren wird allerdings meist genutzt, um einen Unterschied zu Fake News grundsätzlich zu leugnen und in der Beliebigkeit falscher Quellen diejenigen zu nutzen, die der eigenen Vorurteilsstruktur genehm sind. Im Workshop soll gemeinsam mit den Teilnehmer*innen ein Ausweg aus diesem Dilemma erarbeitet werden. 

21. März
2026
09:00 - 15:00 Uhr
WST-C. 12.09

Cyber-Mobbing, also die Verbreitung von Beleidigungen, Gerüchten, peinlichen Fotos oder Videos per Handy oder Internet, beeinflusst zunehmend das soziale Klima in Schulen negativ. Neben der Schülerschaft gehören auch Lehrkräfte zu den Betroffenen. Die Auseinandersetzung mit der Problematik ist von großer Bedeutung, gerade weil Cyber-Mobbing sich in einem schwer kontrollierbaren, virtuellen Feld abspielt und damit schwer zu fassen ist, die Folgen aber unabsehbare Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen haben.

Ziel des Workshops:

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Hintergrundwissen sowie bewährten Methoden zum Umgang mit Cyber-Mobbing im schulischen Kontext. Darüber hinaus soll das eigene Mediennutzungsverhalten reflektiert und auf die eigene Rolle als angehende Lehrkraft übertragen werden. Im Workshop wird praxisbezogen unter konkreter Einbeziehung der Teilnehmer*innen gearbeitet.

Inhalte des Workshops:

  • Was ist Cyber-Mobbing?
  • Mobbingstrukturen im schulischen Kontext.
  • Methoden der Prävention und Interventionsmaßnahmen im schulischen Kontext.
  • Rechtliche Aspekte in Bezug auf Cyber-Mobbing.
  • Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken.
  • Nutzungsverhalten im professionellen Kontext.
25. März
2026
13:00 - 17:00 Uhr
WST-C.12.09

In diesem Workshop wird Grundwissen zu sexuellem Missbrauch und sexuellen Übergriffen vermittelt. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Handlungsmöglichkeiten von Lehrer*innen, wenn sie von einem Übergriff erfahren sowie mit Do´s und Dont´s im Gespräch mit einem Kind oder Jugendlichen, das sich anvertraut. Darüber hinaus geht es darum, wie Lehrer*innen und Schulen zur Prävention von sexuellen Übergriffen beitragen können.
Das Ziel des Workshops ist, dass die Teilnehmenden sich anschließend sicherer und kompetenter im Umgang mit sexuellen Übergriffen fühlen und wissen, wo sie weitere Informationen finden. Ein ausführliches Handout ergänzt den Workshop.

Dieser Workshop richtet sich zwar an alle Lehramtsstudierenden für Sek I & II, ist aber auch für die Grundschule geeignet.

August

19. August
2026
14:00 - 18:00 Uhr
Lore-Agnes-Haus

In diesem Workshop wird Grundwissen zu sexuellem Missbrauch und sexuellen Übergriffen vermittelt. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Handlungsmöglichkeiten von Lehrer*innen, wenn sie von einem Übergriff erfahren sowie mit Do´s und Dont´s im Gespräch mit einem Kind oder Jugendlichen, das sich anvertraut. Darüber hinaus geht es darum, wie Lehrer*innen und Schulen zur Prävention von sexuellen Übergriffen beitragen können.
Das Ziel des Workshops ist, dass die Teilnehmenden sich anschließend sicherer und kompetenter im Umgang mit sexuellen Übergriffen fühlen und wissen, wo sie weitere Informationen finden. Ein ausführliches Handout ergänzt den Workshop.

Dieser Workshop richtet sich zwar an alle Lehramtsstudierenden für Sek I & II, ist aber auch für die Grundschule geeignet.

September

02. September
2026
10:00 - 16:00 Uhr
R12 V01 D90

Um Überlastungen im Vorbereitungsdienst zu vermeiden und den Einstieg zu erleichtern, möchten wir in diesem Workshop Tipps zu folgenden Themen geben:

  • Arbeitsorganisation

  • Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsbesuchen

  • Mein erster Eindruck vor der Klasse

  • Unterrichtsstörungen

  • Gespräche führen (Elternsprechtag, Beratungs- und Konfliktgespräche)

 

Der Workshop richtet sich an Studierende, die im Mai 2026 mit dem Vorbereitungsdienst beginnen.

 

12. September
2026
09:00 - 15:00 Uhr
WST-C. 12.09

Cyber-Mobbing, also die Verbreitung von Beleidigungen, Gerüchten, peinlichen Fotos oder Videos per Handy oder Internet, beeinflusst zunehmend das soziale Klima in Schulen negativ. Neben der Schülerschaft gehören auch Lehrkräfte zu den Betroffenen. Die Auseinandersetzung mit der Problematik ist von großer Bedeutung, gerade weil Cyber-Mobbing sich in einem schwer kontrollierbaren, virtuellen Feld abspielt und damit schwer zu fassen ist, die Folgen aber unabsehbare Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen haben.

Ziel des Workshops:

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Hintergrundwissen sowie bewährten Methoden zum Umgang mit Cyber-Mobbing im schulischen Kontext. Darüber hinaus soll das eigene Mediennutzungsverhalten reflektiert und auf die eigene Rolle als angehende Lehrkraft übertragen werden. Im Workshop wird praxisbezogen unter konkreter Einbeziehung der Teilnehmer*innen gearbeitet.

Inhalte des Workshops:

  • Was ist Cyber-Mobbing?
  • Mobbingstrukturen im schulischen Kontext.
  • Methoden der Prävention und Interventionsmaßnahmen im schulischen Kontext.
  • Rechtliche Aspekte in Bezug auf Cyber-Mobbing.
  • Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken.
  • Nutzungsverhalten im professionellen Kontext.

Alle Termine als iCal herunterladen.

Anmeldehinweise

Wichtige Hinweise zur Anmeldung:

Ihre Anmeldung ist verbindlich! Wir möchten Sie bitten, verantwortlich damit umzugehen. Fehlen Sie bitte nicht unentschuldigt. Sollten Sie verhindert sein, informieren Sie uns bitte schnellstmöglich, spätestens 5 Tage vor dem Workshop. Eine E-Mail (buat@uni-due.de) ohne Angabe von Gründen genügt. Da die Workshops stark nachgefragt sind, appellieren wir an Ihre Solidarität, damit Ihre Kommiliton*innen rechtzeitig von der Warteliste nachrücken können. Außerdem entstehen bei nicht genutzten Workshop-Plätzen unnötige Kosten für uns.

Haben Sie sich für mehrere Workshops angemeldet und fehlen einmal unentschuldigt, werden Sie von weiteren Workshops ausgeschlossen. Dasselbe gilt für den Fall, dass Sie sich für mehrere Workshops angemeldet haben und sich häufig kurzfristig wieder abmelden.

Ein besonderes Merkmal unserer Workshops ist die Arbeit in kleinen Gruppen, bei denen eine Vielzahl von Übungen und Rollenspielen durchgeführt werden, Feedback gegeben wird und ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden stattfindet. Dies ist nur in einem vertrauensvollen Arbeitsklima möglich. Daher bitten wir die Teilnehmer*innen, die Handys/Smartphones während der Workshops auszustellen. Es ist nicht gestattet, während der Workshops Personen ohne deren Einwilligung zu filmen, zu fotografieren oder von ihnen Video- bzw. Tonaufzeichnungen zu machen.

Achtung: Voraussetzung für den Erhalt der Teilnahmebescheinigung ist die Mitarbeit in den Workshops.

Erreichbarkeit des BuAT-Teams

Das studentische BuAT-Team ist am besten per E-Mail erreichbar. Die Projektleiterin ist auch telefonisch (0201-1832003) erreichbar.

Weitere Hinweise

Die Workshops finden in Präsenz am Campus Essen oder digital über BigBlueButton statt. Für die online Workshops gilt: Angemeldete Studierende erhalten die entsprechenden Zugangsdaten spätestens einen Tag vor dem Workshop per E-Mail. Für die Teilnahme wird mindestens ein funktionierendes Mikrofon benötigt, eine Kamera sollte möglichst ebenfalls vorhanden sein. Die Nutzung des Webbrowsers Google Chrome wird empfohlen.