Bereits Ende 2025 ist der Verbund Bildungs-Communities für Nachhaltige Entwicklung, Demokratie und Sprache – kurz ComeNEDeS – gestartet. An ComeNEDeS sind sieben Universitäten aus Nordrhein-Westfalen (NRW) beteiligt, die Konsortialführung liegt bei der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Projektleitung hat Prof. Dr. Stefan Rumann, Prorektor für Studium, Lehre und Bildung der UDE, die Projektkoordination liegt im ZLB. Auf professoraler Ebene beteiligt am Projekt sind Prof. Dr. Miriam Morek für den Bereich Basiskompetenzen Sprache und Prof. Dr. Inga Gryl für die Fachliche Koordination und den Sachunterricht, gemeinsam mit der Mitarbeiterin Merle-Marie Limpich.
Ziel des Projekts ist es, für NRW Fortbildungskonzepte und darauf bezogene Materialien zur Förderung von Kompetenzen in den drei Bereichen Sprache, Demokratie und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schule und Unterricht zu entwickeln und zu erproben. Der Fokus liegt auf der Pilotierung von systematischen Formen der Zusammenarbeit zwischen NRW-Universitäten und dem staatlichen Lehrkräftefortbildungssystem NRWs, die im Sechs-Punkte-Plan der Landesregierung von 2024 angelegt sind.
Universitäres Engagement im Fortbildungsbereich
Damit bietet der Pilot lehramtsspezifische Erkenntnisse zur allgemeinen Stärkung universitärer Fort- und Weiterbildung, wie sie der Entwurf von 2025 des neuen Hochschulgesetzes vorsieht. Das Projekt zielt auf Strukturentwicklungsprozesse, die attraktive Bedingungen für ein universitäres Engagement im Fortbildungsbereich schaffen.
Es stellt den Abschluss einer mehrstufigen Verbundarbeit dar, mit: ComeIn von 2020 bis 2023, den Verbünden ComeMINT, ComeArts und ComeSport von 2023 bis 2026 und jetzt ComeNEDeS von 2025 bis 2028. ComeNEDeS wird vom 01. November 2025 bis zum 31. Dezember 2028 mit insgesamt 1,8 Millionen Euro vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. ComeNEDeS wird in der Projektlaufzeit eng durch das Ministerium für Schule und Bildung NRW, die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW und weitere Akteure des staatlichen Fortbildungssystems begleitet und unterstützt.
Ansprechperson im ZLB:


